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Australier unzufriedener als in der Pandemie – Stimmung auf Tiefstand

Die Lebenszufriedenheit der Australier ist einer Umfrage zufolge niedriger als auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie. Wie die Zeitung The Guardian berichtet, zeigt der Westpac-Konsumklimaindex einen starken Pessimismus angesichts der Inflation und Steuerbelastung.

Australier unzufriedener als in der Pandemie – Stimmung auf Tiefstand
Bild: i.guim.co.uk

Die Haushaltsstimmung in Australien ist auf ein Niveau gefallen, das zuletzt vor rund 50 Jahren gemessen wurde. Der Grund: Die befristete Senkung der Kraftstoffsteuer wirkte nur kurz, und sinkende Immobilienpreise verunsichern Eigenheimbesitzer. Das geht aus der monatlichen Verbraucherumfrage der Westpac-Bank hervor, über die The Guardian berichtet.

Die Umfrage zeigt einen starken Anstieg des Pessimismus in Bezug auf die Familienfinanzen. Die Themen „Haushalt und Steuern“ sowie „Inflation“ stehen ganz oben auf der Agenda der Befragten. Westpac-Ökonom Matthew Hassan sagte, die Reaktionen im Juni hätten eine besonders hohe Erinnerung an Nachrichten zu diesen Themen gezeigt. 85 Prozent der Verbraucher bewerteten Inflationsmeldungen als negativ, bei Haushalts- und Steuerthemen waren es knapp 70 Prozent.

Die Lebenshaltungskosten seien im Juni „mit voller Wucht zurückgekehrt“, so Hassan. Die Australier bereiteten sich klar auf weitere schlechte Nachrichten in finanzieller Hinsicht vor. Nur 4,5 Prozent der Befragten hielten Immobilieninvestitionen für den klügsten Weg zum Sparen – der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 1974, verglichen mit einem langjährigen Durchschnitt von 24 Prozent. Hassan führte dies auf Preisrückgänge in einigen Märkten, tatsächliche und erwartete Zinserhöhungen sowie die großen steuerpolitischen Änderungen für Investoren im Bundeshaushalt zurück.

Quelle: www.theguardian.com