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Playmobil verzeichnet Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2024/2025

Die Horst-Brandstätter-Group, Hersteller von Playmobil, hat im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatzrückgang auf 409 Millionen Euro verzeichnet, wie der Tagesspiegel berichtet.

Playmobil verzeichnet Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2024/2025
Bild: tagesspiegel.de

Die Horst-Brandstätter-Group aus Zirndorf hat im zurückliegenden Geschäftsjahr erneut deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Der Umsatz fiel von 490 Millionen Euro im Vorjahr auf 409 Millionen Euro, was einen signifikanten Rückgang im Vergleich zu den 760 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2020/21 darstellt. Ein Unternehmenssprecher sprach von einem Nettoumsatz von 449 Millionen Euro für das Jahr 2024/2025.

Bahri Kurter, Vorstand von Playmobil, erklärte: „Die intensive Entwicklungsarbeit der vergangenen Jahre zahlt sich zunehmend aus.“ Er betonte, dass neue Produkte und Kooperationen im Markt auf großes Interesse stoßen und die Markenpräsenz stärken. Dennoch bleibt das Unternehmen vorübergehend in der Verlustzone, da umfassende strukturelle Anpassungen und hohe Investitionen notwendig sind.

Im Rahmen dieser Neuausrichtung wurden bereits rund 700 Stellen im In- und Ausland abgebaut. Die Produktion von Playmobil-Figuren in Deutschland wird im Juni eingestellt, während die Herstellung in anderen Ländern wie Malta und Tschechien fortgeführt wird. Dies betrifft bis zu 350 Mitarbeiter, die ihre Jobs verlieren.

Für das laufende Geschäftsjahr plant Playmobil, neue Zielgruppen zu erschließen. Besonders vielversprechend sind die Verkaufszahlen der Figuren der Fußball-Nationalmannschaft, die in Lizenz mit dem Deutschen Fußball-Bund angeboten werden. Im September sollen zudem Figuren aller Fußball-Bundesliga-Mannschaften auf den Markt kommen.