Nvidia-Deal des Bundes: Viel Absicht, noch kein Geld

Berlin und Nvidia wollen Roboter und Fabriken mit eigener KI ausstatten. Unterschrieben ist aber nur eine Absichtserklärung – Summen, Projekte und Zeitplan fehlen.
Wirtschaftsnachrichten zu Unternehmen, Arbeit, Verbraucherfragen, Märkten und Entwicklungen in Deutschland und Europa.

Berlin und Nvidia wollen Roboter und Fabriken mit eigener KI ausstatten. Unterschrieben ist aber nur eine Absichtserklärung – Summen, Projekte und Zeitplan fehlen.

Der Konzern setzt neue Projekte in Deutschland aus und verweist auf das Spargesetz. Der 600-Millionen-Ausbau bei München läuft weiter – vorerst.

Drei Wochen nach BASFs Vorstoß ist offen, ob Evonik verkauft wird. Die Zahlen, die Politik und die Frage, was die RAG-Stiftung entscheidet.

Der Bundestag hat am Freitag die staatlich geförderte Altersvorsorge ab dem Kindesalter beschlossen. Kinder ab dem Geburtsjahrgang 2020 erhalten monatlich zehn Euro, die am Kapitalmarkt angelegt werden.

Berlin und Paris einigen sich auf eine weichere 2035-Regel für Neuwagen – im Tausch gegen „Made in Europe“. Beschlossen ist noch nichts, die SPD hat Vorbehalte.

Der Bundestag stimmt an diesem Donnerstag über die Reform der Notfallversorgung ab. Integrierte Notfallzentren und eine telefonische Ersteinschätzung sollen die überlasteten Notaufnahmen entlasten.

Der Neobroker Trade Republic will das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot ab 2027 komplett ohne Gebühren anbieten – selbst die Fondskosten sollen entfallen. Verbraucherschützer mahnen, genau auf die Effektivkosten zu schauen.

Bundesregierung und EU halten am Diesel-Importverbot fest, Experten erwarten kaum Folgen für Tankstellen. Die Ukraine warnt vor Milliarden für Moskau.

Das Verwaltungsgericht Köln erklärt die Wettbewerbsklausel der Bundesnetzagentur für rechtswidrig. Die Bahn muss Konkurrenten vorerst keine Trassen freiräumen.

Das Bundeswirtschaftsministerium erwartet für 2026 ein BIP-Plus von 1,3 Prozent – deutlich mehr als im Frühjahr. Getragen wird der Aufschwung von staatlichen Investitionen, der private Konsum bleibt schwach.

Der chinesische Konzern Cosco will 80 Prozent einer Hamburger Spedition kaufen. Fünf Ministerien sind laut Berichten dagegen, offiziell ist noch nichts entschieden.

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat auf der 8. Deutsch-Ukrainischen Konferenz der Kommunalpartnerschaften in Berlin gewarnt, dass durch gezielte russische Angriffe auf ukrainische Häfen ein Drittel der Ernte zu verderben droht. Wie Ukrinform berichtet, hängen davon auch die Ernährungssicherheit und die Stabilität ganzer Weltregionen ab.

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform vorgelegt, der das Genossenschaftsrecht modernisieren und die Rechtsform attraktiver machen soll. Wie aus der Vorlage hervorgeht, stehen dabei digitale Verfahren und Vorschläge aus der Praxis im Mittelpunkt.

Kirgisistan leitet Zwangsliquidierungsverfahren gegen 19 juristische Personen ein. Das gab das Wirtschafts- und Handelsministerium des Landes laut Ukrinform bekannt.

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die Enteignungspläne der Linkspartei als Illusion bezeichnet und die Reformpolitik der schwarz-roten Bundesregierung scharf kritisiert. Sie warnte vor einem Druck auf die Kreditwürdigkeit Deutschlands.

Der S&P 500 hat am Freitag auf einem Rekordhoch geschlossen, angetrieben von enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten. Der Index legte um 0,6 Prozent zu, während der Nasdaq um 1,3 Prozent stieg.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) rechnet erst in den 2030er-Jahren mit einem deutlich niedrigeren Strompreis. Das sagte sie der Nachrichtenagentur dpa.

Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln ist im zweiten Quartal weiter gestiegen. Der Umsatz im Einzelhandel legte laut Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) um 3,8 Prozent zu.

In Hessen wird eine Bundesbaugesellschaft für den Wohnungsbau als überflüssig angesehen. Wie die FAZ berichtet, gibt es im Land leistungsfähige Unternehmen, die Wohnungen bauen, etwa im Frankfurter Schönhofviertel, dem größten Neubauquartier in Hessen.

Der DAX notiert am Mittwochvormittag im Minus, während der Ölpreis um bis zu vier Prozent steigt. Hintergrund sind neue US-Bombardements auf iranische Ziele und verschärfte Sanktionen.

Der Bundestag hat die rechtlichen Grundlagen für eine neue Kaufprämie für Elektroautos geschaffen. Käufer können ab Mai je nach Modell und Einkommen zwischen 1.500 und 6.000 Euro erhalten.

Die deutsche Industrie investiert kaum in Fabriken und Maschinen, doch bei immateriellen Werten wie Forschung und Entwicklung liegt sie laut einer Studie der Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) in der Spitzengruppe.

Deutschland will einen strategischen Gasvorrat anlegen, um sich gegen künftige Lieferausfälle zu wappnen. Wie Reuters berichtet, treibt das Bundeswirtschaftsministerium die Planung für eine Notreserve voran.

Das Münchner Kernfusions-Start-up Proxima Fusion hat bei einer Finanzierungsrunde 411 Millionen Euro eingesammelt und wird nun mit mehr als 2,4 Milliarden Euro bewertet.

Das Rüstungsstartup Helsing darf in Hallbergmoos bei München eine Fabrik errichten. Die Gemeinde stimmte dem Vorhaben mit großer Mehrheit zu, wie Heise berichtet.

Nach dem Rekordhoch am Freitag dürfte der DAX laut Tagesschau verhalten in die neue Woche starten. Zinserhöhungen in den USA werden zwar unwahrscheinlicher, doch die Lage im Nahen Osten und Sorgen um den KI-Sektor bremsen die Kurse.

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass der Kauf und die Selbstnutzung einer Immobilie in Deutschland finanziell deutlich unattraktiver ist als die Vermietung. Der Renditeunterschied innerhalb von 15 Jahren beträgt rund 87.000 Euro.

Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat 33 Empfehlungen vorgelegt, um die gesetzliche Altersvorsorge langfristig zu stabilisieren. Besonders diskutiert wird die Kopplung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung.

Die Rentenkommission hat einen Reformvorschlag zur Alterssicherung vorgelegt, der vor allem die jüngere Generation belastet. Kritiker bemängeln, dass die Kommission den Beitragszahlern die Hauptlast aufbürdet und damit nicht generationengerecht handelt.

Die Bundesregierung plant, die Umsatzsteuerbefreiung der Deutschen Post für Firmenpost abzuschaffen. Der Bund erhofft sich dadurch jährliche Mehreinnahmen von 115 Millionen Euro.

Die Bayer-Aktie ist am Mittag um rund sechs Prozent auf etwa 52 Euro gestiegen und damit an die Spitze des DAX geklettert. , wirkten sich ein Analysten-Kommentar der Deutschen Bank und die Auslagerung des Glyphosat-Geschäfts positiv aus.

CDU und SPD haben sich im Koalitionsausschuss auf ein Reformpaket für den Wohnungsmarkt geeinigt. Es zielt auf bezahlbaren Neubau und eine Blockade der Vergesellschaftung privater Wohnungskonzerne in Berlin ab.

Wie die Zeit berichtet, hat sich die Koalition auf eine Steuerreform geeinigt, die kleine und mittlere Einkommen entlastet und Besserverdienende stärker belastet. Ein Rechner zeigt die Auswirkungen auf den Kontostand.

Der Bayer-Konzern hat am Donnerstag bekannt gegeben, sein US-Glyphosatgeschäft in die neue Tochtergesellschaft Ruveon auszugliedern. Diese Maßnahme erfolgt im Kontext einer anhaltenden Klagewelle in den USA.

Der DAX dürfte am Mittwoch leicht im Plus eröffnen und die Marke von 25.000 Punkten halten. Wie die Tagesschau berichtet, fehlen jedoch starke Impulse, während die US-Börsen schwache Vorgaben lieferten.

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat den Weg für staatlich festgelegte Obergrenzen bei Spritpreisen freigemacht, wie die Rheinische Post berichtet.

In den ersten sechs Monaten des Jahres haben weltweit deutlich weniger Unternehmen den Gang an die Börse gewagt. Wie die Beratungsgesellschaft EY mitteilt, sank die Zahl der Börsengänge um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Deutsche Unternehmen verlagern Arbeitsplätze und Investitionen verstärkt ins Ausland. Das zeigt eine exklusive Umfrage zu ihren Strategien bis 2030.

Am letzten Tag des Tankrabatts kam es in Nordrhein-Westfalen zu massiven Verkehrsbehinderungen. Die Polizei musste an mehreren Tankstellen den Verkehr regeln, weil Autofahrer noch schnell günstigen Sprit tanken wollten.

Die Deutsche Bahn muss künftig auf stark ausgelasteten Strecken mindestens ein Viertel der Kapazitäten an Konkurrenten abgeben. Das sieht ein Entwurf der Bundesnetzagentur vor, der niedrigere Ticketpreise und mehr Qualität für Fahrgäste bringen soll.