Das belarussische Verteidigungsministerium teilte am 18. Mai mit, dass die Manöver der Vorbereitung des Personals, der Überprüfung der militärischen Ausrüstung und dem Training des Waffeneinsatzes aus nicht vorgesehenen Gebieten dienen. An der Übung nehmen Einheiten der Raketentruppen und der Luftwaffe teil. Russland und Belarus üben demnach den Transport von Atomsprengköpfen und die Vorbereitung für den Einsatz.
Die Übung sei ein planmäßiges Ereignis, das sich nicht gegen Drittstaaten richte und keine Sicherheitsbedrohung für die Region darstelle, betonte das Ministerium in Minsk. Die Ukraine bewertet die Stationierung taktischer Atomwaffen in Belarus und die gemeinsamen Manöver jedoch als beispiellose Herausforderung für die globale Sicherheit. Das Außenministerium in Kyjiw sprach von einer Aktion „zweier Diktaturen“ und rief die internationale Gemeinschaft zu einer entschlossenen Antwort auf.



