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Russlands Krieg: Sunny erblindet und flügellos

Ein von Russlands Kamikaze-Drohnen im Februar verletzter Waldkauz namens Sunny erholt sich in Dnipro – doch er kann nie wieder fliegen oder jagen, wie der Guardian berichtet.

Russlands Krieg: Sunny erblindet und flügellos
Bild: i.guim.co.uk

Ein männlicher Waldkauz, den seine Sunny tauften, wurde im Februar bei einem russischen Kamikaze-Drohnenangriff auf die ukrainische Stadt Saporischschja schwer verletzt. Eine Passantin fand das betäubte Tier mit einem gebrochenen Flügel und einem erblindeten Auge, brachte es in einer Kiste nach Dnipro, wie der Guardian berichtet.

Dort pflegt die Veronica Konkova den Vogel in ihrem Wohnzimmer. „Der Bruch war so schwer, dass der linke Flügel amputiert werden musste. Der Tierarzt diagnostizierte ein Schädel-Hirn-Trauma. Sunny reagiert nicht normal auf Licht“, sagte Konkova dem Guardian. Die Eule kann weder fliegen noch jagen und hüpft stattdessen umher.

Konkova rettet seit 2015 verwundete Vögel, darunter einen seltenen Kaiseradler, Wanderfalken, Bussarde, Turmfalken, Schwarzmilane und verschiedene Eulenarten. Sunny lebt in einem offenen Käfig eine kleine Kreischeule namens Plushka. Nach einigen Wochen soll Sunny in ein Rehabilitationszentrum nach Kyjiw gebracht werden.

Der russische Luftkrieg hat verheerende Auswirkungen auf die Tierwelt der Ukraine. Tausende Vögel verfingen sich in Netzen, die zum Schutz von Straßen nahe der Front vor feindlichen Drohnen aufgespannt wurden.

Quelle: www.theguardian.com