Wie die BBC unter Berufung auf den ukrainischen Generalstab berichtet, hat Russlands Präsident Wladimir Putin dem Verteidigungsministerium befohlen, eine Antwort auf einen angeblichen ukrainischen Drohnenangriff auf ein College-Wohnheim in Starobilsk vorzubereiten. Putin bezeichnete den Schlag als „nicht zufällig“ und sprach von sechs Toten, 39 Verletzten und 15 Vermissten. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Der ukrainische Generalstab wies die russische Darstellung entschieden zurück. In einer Stellungnahme hieß es, die ukrainischen Streitkräfte hätten in der Nacht zum 22. Mai ausschließlich militärische Ziele in der Starobilsk angegriffen, darunter eine Ölraffinerie, Munitionslager, Luftabwehrsysteme sowie einen Kommandoposten der russischen Spezialeinheit „Rubikon“. Man halte sich strikt an das humanitäre Völkerrecht.
Die russische Besatzungsverwaltung der selbsternannten „Volksrepublik Lugansk“ behauptet dagegen, die Ukraine habe einen Bildungskomplex und ein Wohnheim des Pädagogischen Kollegs getroffen, in dem sich 86 Kinder und Jugendliche aufgehalten hätten. Der ukrainische Generalstab betont, „Rubikon“ sei eine Einheit für unbemannte Technologien, die regelmäßig Zivilisten und zivile Infrastruktur angreife.
EuroPulse berichtete am 22. Mai 2026 über die fehlende Zukunft des Putin-Systems aus Sicht von Kremlbeamten: Putin-System laut Kremlbeamten ohne Zukunft.
Quelle: www.bbc.com



