Der Angriff am 24. Mai traf erstmals systematisch historische Bauwerke und Denkmäler der ukrainischen Hauptstadt. Der Leiter der KMWA, Tymur Tkatschenko, erklärte, zu den getroffenen Objekten gehörten das Außenministerium, das Tschernobyl-Museum, das Kunstmuseum, das Internationale Zentrum für Kultur und Kunst (MZKM), das Ministerkabinett und Dutzende weitere Gebäude.
Besonders schwer getroffen wurde der Stadtteil Podil, ein historisches Zentrum Kyivs. Die Schäden dort seien die größten seit Kriegsbeginn, so Tkatschenko. Erneut beschossen die russischen Truppen auch die Gegend um die U-Bahn-Station Lukjaniwska und die angrenzenden Straßen. Wohnhäuser, Schulen und Ambulanzen wurden ebenfalls getroffen.
Nach Angaben der KMWA wurden 86 Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Zwei Menschen kamen ums Leben. Tkatschenko betonte, die Russen hätten noch größeren Schaden anrichten wollen. Viele Menschen hätten sich nur durch den Aufenthalt in Schutzräumen retten können. An fast 50 Orten seien Tausende Rettungskräfte, städtische und bezirkliche Dienste sowie Freiwillige im Einsatz.
Quelle: 24tv.ua



