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Ukrainische Experten entlarven Kreml-Märchen über Oreshnik-Rakete

Ukrainische Raketenforensiker haben die Behauptungen des Kremls über die angebliche Hochtechnologie-Rakete „Oreshnik“ widerlegt. Wie die Kyivpost berichtet, zeigen Untersuchungen, dass die Waffe fast ein Jahrzehnt alt ist und nur russische und belarussische Komponenten enthält.

Ukrainische Experten entlarven Kreml-Märchen über Oreshnik-Rakete
Bild: static.kyivpost.com

Die Analyse von elektronischen Schaltkreisen, die nach einem russischen Angriff auf ein Gasdepot in der Region Lwiw im Januar 2026 geborgen wurden, zeigt: Die Rakete wurde 2017 montiert, die Einzelteile stammen aus dem Jahr 2016 oder früher. „Wir waren etwas überrascht, denn sie behaupten, es sei eine sehr neue Rakete – aber das Herstellungsjahr ist 2017“, sagte ein ukrainischer Experte gegenüber der Kyivpost.

Die physischen Beweise widersprechen damit öffentlichen Aussagen von Kremlchef Wladimir Putin, der die Oreshnik wiederholt als „hochmodernes“ System bezeichnet hatte, das nicht auf der Modernisierung alter sowjetischer Technologie beruhe. Stattdessen bestätigen die ukrainischen Erkenntnisse frühere Einschätzungen des US-Verteidigungsministeriums, wonach die Oreshnik ein experimentelles, bodengestütztes System ist, das stark vom älteren russischen RS-26-Rubezh-Interkontinentalraketenprojekt abgeleitet wurde.

Die ukrainischen Forensiker konnten zudem nachweisen, dass die Rakete keinerlei westliche Elektronikkomponenten enthält – ein weiterer Schlag gegen die russische Propaganda, die immer wieder behauptet, die Ukraine werde mit westlicher Technologie versorgt. Die Oreshnik besteht ausschließlich aus russischen und belarussischen Teilen.

Quelle: www.kyivpost.com