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Kalifornien meldet einen der größten Rückgänge bei Obdachlosigkeit

Kalifornien hat im vergangenen Jahr einen der größten Rückgänge bei der Obdachlosigkeit verzeichnet, wie ein neuer Bericht des US-Ministeriums für Wohnungsbau und Stadtentwicklung (HUD) zeigt. Die Zahl der Obdachlosen sank um knapp drei Prozent auf 181.934.

Kalifornien meldet einen der größten Rückgänge bei Obdachlosigkeit
Bild: i.guim.co.uk

Der neue HUD-Bericht zeigt, dass Kalifornien im Jahr 2025 eine obdachlose Bevölkerung von 181.934 Menschen zählte – ein Rückgang von fast drei Prozent im Vergleich zu 2024. Damit gehört der Bundesstaat zu den fünf mit den größten Rückgängen landesweit. Noch deutlicher fielen die Rückgänge in Illinois (44 Prozent), Hawaii (41 Prozent), Florida (11 Prozent) und New York (8 Prozent) aus.

Die Daten deuten auf einen Teilerfolg von Gouverneur Gavin Newsom hin, der im vergangenen Jahr härter gegen Obdachlosigkeit vorgegangen war. Im Mai 2025 kündigte er eine neue Musterverordnung für Städte und Bezirke an, um „hartnäckige“ Obdachlosenlager zu bekämpfen, sowie 3,3 Milliarden Dollar an von Wählern genehmigten Mitteln für Wohnungsbau und Drogenbehandlungsprogramme. Kalifornien und New York verzeichneten 2025 die größte Zahl an Menschen ohne Obdach.

Bundesweit ging die Obdachlosenzahl erstmals seit 2016 zurück – um drei Prozent gegenüber 2024. Die Trump-Administration versuchte, den Rückgang herunterzuspielen, und verwies stattdessen auf einen Anstieg von 27 Prozent seit 2013. HUD-Sekretär Scott Turner erklärte in einer Pressemitteilung: „Die Daten zeigen klar, dass der Status quo des „Housing First“-Ansatzes die Obdachlosigkeit nicht wirksam reduziert hat, was zu krisenhaften Zuständen auf den Straßen geführt hat.“ Die Regierung führte den Rückgang zudem auf ihre Einwanderungspolitik zurück und sprach von „Rückgängen in Sanctuary Cities“.

Quelle: www.theguardian.com