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Selenskyj unterzeichnet Reformgesetz für ukrainische Filmförderung

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein Gesetz unterzeichnet, das die staatliche Unterstützung für die ukrainische Filmindustrie grundlegend reformiert. Wie die Kyiv Post berichtet, garantiert das Gesetz eine Mindestfinanzierung und führt neue Förderinstrumente ein.

Selenskyj unterzeichnet Reformgesetz für ukrainische Filmförderung
Bild: static.kyivpost.com

Das am 4. Juni unterzeichnete Gesetz Nr. 4743-IX verändert die Finanzierungsregeln für die Filmbranche grundlegend. Es führt unter anderem eine rückzahlbare Entwicklungsförderung ein, die Projekte bereits in der frühen Konzeptionsphase unterstützt. Zudem wird der Kontakt mit der Filmbehörde digitalisiert.

Die staatliche Filmagentur (Derzhkino) erhält durch das Gesetz einen „Sonderstatus“, der ihr Personal und ihre institutionelle Kapazität erhalten soll. „Eine der wichtigsten Neuerungen des Gesetzes ist die Gewährung eines Sonderstatus für die staatliche Filmagentur“, erklärte die Behörde. „Diese Entscheidung wird das Potenzial der Mitarbeiter bewahren und stärken.“

Rechtlich ist nun festgelegt, dass die Ausgaben für die Filmförderung mindestens 0,2 Prozent der Ausgaben des allgemeinen Staatshaushalts des Vorjahres betragen müssen. Damit wird der Branche jährlich ein fester Betrag an öffentlichen Mitteln garantiert. Laut Behördenangaben soll diese Regelung die Filmförderung auch in Zeiten des Krieges schützen und den Produzenten mehr Planungssicherheit geben.

Quelle: www.kyivpost.com