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MVG-Streik legt München lahm

Ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi bringt den öffentlichen Nahverkehr in München an zwei Tagen fast vollständig zum Erliegen. Besonders betroffen sind Pendler und Zehntausende Fans, die zum Champions-League-Spiel des FC Bayern anreisen wollen.

MVG-Streik legt München lahm
Bild: 🇻🇳🇻🇳 Việt Anh Nguyễn 🇻🇳🇻🇳 / Pexels

Der öffentliche Nahverkehr in München steht still. Ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi legt Busse und Bahnen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) an diesem Dienstag und am Donnerstag lahm.

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Kommentare — Merkur

Die Münchner Verkehrsgesellschaft warnt laut einem Bericht des Merkur vor "größeren Unregelmäßigkeiten". Ein Notbetrieb wird zwar angeboten, doch die Kapazitäten sind extrem eingeschränkt. Für Pendler bedeutet das Chaos auf den Straßen und lange Wartezeiten.

Besonders kritisch wird die Lage am Donnerstagabend. Dann tritt der FC Bayern München in der Champions League gegen Bergamo an. Zehntausende Fans planen die Anreise zum Allianz Arena – normalerweise ein Großteil mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die MVG rät allen Betroffenen, alternative Transportmöglichkeiten zu prüfen. Fahrgemeinschaften, Taxis oder das Fahrrad könnten Auswege sein. Für das Fußballspiel wird zudem empfohlen, deutlich früher als üblich aufzubrechen.

Der Streik ist Teil einer bundesweiten Tarifrunde im öffentlichen Dienst. Verdi und der Deutsche Beamtenbund fordern unter anderem höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. In mehreren deutschen Städten kam es bereits zu ähnlichen Arbeitsniederlegungen.

In Köln etwa läuft aktuell ein dreitägiger Streik bei den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB). Auch in Bielefeld sind Busse und Stadtbahnen massiv beeinträchtigt. Die Gewerkschaften erhöhen damit den Druck vor den anstehenden Verhandlungen.

Für München bleibt die Situation angespannt. Die MVG will über ihre Website und Social-Media-Kanäle laufend über die aktuelle Lage informieren. Ob der Streik wie geplant nur an zwei Tagen stattfindet oder ausgeweitet wird, ist noch unklar.