Wie Ukrainska Pravda unter Berufung auf das Außenministerium berichtet, wies die Behörde die Vorwürfe als unbegründet zurück. Gabbard hatte behauptet, die USA hätten über 120 biologische Labore finanziert, darunter auch in der Ukraine. Das Ministerium betonte, die Ukraine halte sich strikt an die Biowaffenkonvention (BTWC) und habe nie biologische Waffen entwickelt, produziert oder gelagert.
Die Zusammenarbeit mit den USA diene seit Jahren ausschließlich der Stärkung des öffentlichen Gesundheitswesens, der Seuchenüberwachung, Labordiagnostik sowie der Bio- und Sicherheitsforschung. Es handle sich um zivile Tätigkeiten nach internationalen Standards, ohne militärische Zielsetzung. Die beteiligten Labore seien diagnostische, wissenschaftliche oder Referenzlabore des Gesundheits- und Veterinärwesens.
Das Ministerium erinnerte daran, dass Russland das Narrativ angeblicher Biolabore seit Jahren in seiner Propaganda nutze. Alle russischen Vorwürfe seien international mehrfach widerlegt worden, zuletzt in einer Konsultation unter der BTWC im Jahr 2022. Zudem enthielt Gabbards Karte Fehler: Sie verortete Kyiv falsch und bezeichnete eine Stadt als „Cherniv“ statt korrekt Tscherniwzi.
Quelle: www.pravda.com.ua



