Die Füchse Berlin sind im Endspiel der Champions League erneut gescheitert. In der Lanxess Arena vor mehr als 20.000 Zuschauern unterlag das Team um Welthandballer Mathias Gidsel dem FC Barcelona mit 34:37 (16:20). Wie die FAZ berichtet, war es das zweite Finale in Folge, das die Berliner verloren – schon im Vorjahr hatten sie den Titel verpasst.
Barcelona erwischte den besseren Start und zog früh auf drei Tore davon. Entscheidend war Torhüter Emil Nielsen, der in der Anfangsphase sechs von zwölf Würfen parierte und am Ende auf 14 Paraden kam. Gidsel scheiterte mehrfach an Nielsen und leistete sich mehrere Abspielfehler. Zur Halbzeit führten die Katalanen mit 20:16.
Nach der Pause kämpften sich die Füchse noch einmal heran, doch Barcelona ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Der Rekordsieger, der seit 54 Spielen ungeschlagen ist, holte seinen 13. Titel in der Königsklasse. Für die Füchse bleibt der letzte fehlende Titel im Trophäenkabinett unerreicht.
Im Halbfinale am Samstag hatte Berlin den Titelverteidiger SC Magdeburg mit 40:35 ausgeschaltet und sich für die Finalniederlage des Vorjahres revanchiert. „Gewonnen ist noch gar nichts“, mahnte Geschäftsführer Bob Hanning vor dem Endspiel. „Es sind nur noch 60 Minuten zu spielen in dieser Saison, aber das sind die allerwichtigsten.“
Barcelonas Dika Mem, der ab der Saison 2027/28 für Berlin auflaufen wird, hatte vor dem Spiel ein „hartes Duell“ erwartet. Die Füchse-Trainer Nicolej Krickau forderte in einer Auszeit mehr Breite im Angriff und „keine Zweifel vorne, geht einfach durch“ – doch die Mannschaft setzte dies nur phasenweise um.
EuroPulse berichtete am 14. Juni 2026 über den Halbfinalsieg der Füchse Berlin gegen Magdeburg, der den Weg ins Finale ebnete (https://europulse.today/fuechse-berlin-champions-league-finale-sieg-magdeburg/).
Quelle: www.faz.net



