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Uwe Boll bittet Elon Musk um Hilfe – Film ohne Altersfreigabe

Regisseur Uwe Boll wirft der Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) Zensur vor, weil sein Film „Citizen Vigilante“ keine Altersfreigabe erhielt. Wie der Tagesspiegel berichtet, bat Boll Elon Musk um Unterstützung – der veröffentlichte den Film daraufhin auf X.

Uwe Boll bittet Elon Musk um Hilfe – Film ohne Altersfreigabe
Bild: tagesspiegel.de

Der umstrittene Regisseur Uwe Boll sieht sich von der deutschen Filmwirtschaft zensiert. Sein neuer Film „Citizen Vigilante“ – ein Selbstjustiz-Thriller über einen Geschäftsmann, der gegen kriminelle Migranten vorgeht – bekam von der Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) keine Altersfreigabe. Ohne diese Bewertung sind kommerzielle Auswertungen auf Streamingplattformen oder im Kino kaum möglich.

Boll wandte sich daraufhin auf der Plattform X an Elon Musk. Der Unternehmer und X-Chef stellte den Film für 48 Stunden in voller Länge auf X online. Der Tagesspiegel beschreibt „Citizen Vigilante“ als „rassistisches Machwerk“. In der Eröffnungsszene wird eine blonde Frau von einem schwarzen Mann vor den Augen ihres Kindes mit einem Schlachtermesser getötet. Der Film enthalte spekulative Gewalt, Misogynie und ein reaktionäres Weltbild, so der Bericht.

Boll selbst verteidigte sein Werk im Interview mit der „Berliner Zeitung“: Die FSK versuche die Realität zu verleugnen, indem sie seinen Film aus dem Verkehr ziehe. Er sieht sich in einer Tradition mit Filmen wie „Taxi Driver“ oder „Natural Born Killers“. Die Hauptrolle spielt Armie Hammer, der in Hollywood wegen Missbrauchsvorwürfen seit Jahren als unbesetzbar gilt.

Quelle: www.tagesspiegel.de