Die Rentenkommission will die Regelung zur abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren abschaffen. Ein beteiligter CDU-Politiker, Pascal Reddig, äußerte sich dazu und betonte, dass eine Übergangsfrist von fünf Jahren zu lang sei. Er fordert, die Regelung so früh wie möglich zu beenden.
„Wenn wir eine Trendwende schaffen wollen, müssen wir uns beeilen und nicht erst noch alle geburtenstarken Jahrgänge abschlagsfrei vorzeitig in Rente gehen lassen“, sagte Reddig dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er räumte aber ein, es brauche auf jeden Fall Vertrauensschutzregeln. „Wer sich etwa darauf eingestellt hat, im nächsten Jahr frühzeitig abschlagsfrei in Rente zu gehen, für den wird das sicher noch möglich sein. Aber viel länger können wir das nicht mehr zulassen.“
Reddig war Mitglied der Rentenkommission, die der Regierung am Dienstag 33 Empfehlungen für einen tiefgreifenden Umbau der Altersvorsorge vorgelegt hatte. Der Kommissionsbericht sieht unter anderem vor, den vorzeitigen Renteneintritt ohne Abschläge nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Dieser ist als „Rente mit 63“ bekannt, wobei er faktisch heute erst ab 64,5 Jahren möglich ist.
Quelle: www.tagesspiegel.de



