Der Angriff galt einem unter singapurischer Flagge fahrenden Frachtschiff, das am Vortag von einer Drohne getroffen worden war. Die USA machten Iran für den Angriff verantwortlich und reagierten mit gezielten Luftschlägen auf Einrichtungen der Revolutionsgarden. Die Ziele lagen in Küstennähe der Straße von Hormuz sowie auf der Insel Qeschm, einem Stützpunkt der iranischen Marine.
Die Vergeltungsschläge blieben begrenzt, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Dennoch steht der fragile Waffenstillstand zwischen Washington und Teheran auf dem Spiel, der die strategisch wichtige Wasserstraße erst vor wenigen Wochen wieder für die Schifffahrt geöffnet hatte. Beide Seiten hatten sich im Rahmen eines auf eine Deeskalation geeinigt.
Der Drohnenangriff auf den Frachter und die anschließende US-Militäraktion zeigen, wie schnell die Lage in der Region wieder kippen kann. Die Straße von Hormuz gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten für den globalen Öltransport. Bereits kleinere Störungen können die Weltmarktpreise für Rohöl beeinflussen.
Quelle: www.theguardian.com



