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Reformpaket für Wohnungsbau: Wie die Koalition die Mieten senken will

CDU und SPD haben sich im Koalitionsausschuss auf ein Reformpaket für den Wohnungsmarkt geeinigt. Es zielt auf bezahlbaren Neubau und eine Blockade der Vergesellschaftung privater Wohnungskonzerne in Berlin ab.

Reformpaket für Wohnungsbau: Wie die Koalition die Mieten senken will
Bild: img.zeit.de

Das Reformpaket von CDU und SPD für den Wohnungsmarkt enthält zwei Kernpunkte: ein starkes Bekenntnis zum bezahlbaren Neubau und die Blockade der in Berlin diskutierten Verstaatlichung privater Wohnungskonzerne. Die Koalitionsspitzen haben beschlossen, den sozialen Wohnungsbau mit einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft zu fördern und serielles Bauen zu ermöglichen.

Staatliche Finanzierungsvorteile für private Bauunternehmen

Um die Baukosten zu drücken und Investitionen zu sichern, will der Bund private Bauunternehmen mit staatlichen Finanzierungsvorteilen unterstützen. Die geplante Wohnungsbaugesellschaft soll günstige Kredite und Bürgschaften bereitstellen, damit mehr bezahlbare Wohnungen entstehen. Zugleich plant die Bundesregierung eine Gesetzesinitiative, um die Berliner Vergesellschaftungspläne zu blockieren – ein Signal an private Investoren, dass Enteignungen nicht drohen.

Wohnungsbau als existenzielles Thema

Dass der Wohnungsbau im Koalitionsausschuss eine so prominente Rolle spielte, war nicht selbstverständlich, denn die Debatte drehte sich zuvor vor allem um Steuern und Rente. Doch CDU und SPD hätten verstanden, dass es ein weiteres existenziell wichtiges Thema gebe. Die Maßnahmen zeigen das richtige Verständnis dafür, was der Staat tun sollte – und wo er sich besser heraushält.

Quelle: www.zeit.de