Das Papier des Pharma- und Agrarchemiekonzerns aus Leverkusen übersprang kurz nach Handelsbeginn erstmals seit fast drei Jahren die 50-Euro-Marke. Am Mittag notierte die Aktie bei rund 52 Euro, ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zum Vortag. Seit Jahresbeginn hat das Papier damit über 40 Prozent zugelegt.
Die Analysten der Deutschen Bank sehen den Konzern auf einem guten Weg. Der Fokus dürfte sich nun allmählich wieder auf die Fundamentaldaten und die Wachstumsstory in den Bereichen Agrar und Pharma verlagern, hieß es. Positiv stimmt die Bank-Analysten ein Urteil des Obersten US-Gerichtshofs: Die Richter entschieden, dass US-Bundesstaaten keinen Krebs-Warnhinweis auf Roundup-Verpackungen von Bayer verlangen können, weil die US-Umweltbehörde EPA Roundup zugelassen hat und keinen solchen Hinweis vorschreibt. Damit könnte tausenden Klagen der Boden entzogen werden.
Zudem kam die Ankündigung des Konzerns gut an, das US-Glyphosat-Geschäft in einer eigenständigen Tochtergesellschaft namens „Ruveon“ zu bündeln. Bayer begründete den Schritt damit, dass Ruveon eigenständig agiler handeln und der spezifischen Wettbewerbsdynamik im US-Markt besser begegnen könne.
Quelle: Tagesschau



