Wie der Deutsche Bundestag in einer Mitteilung berichtet, beginnt die Sitzungswoche am Mittwoch, 22. April 2026, mit einer eineinhalbstündigen Regierungsbefragung. In dieser stellen sich die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär (CSU), und der Bundesminister für besondere Aufgaben sowie Kanzleramtschef, Thorsten Frei (CDU), den Fragen der Abgeordneten. Nach Angaben der Quelle können die Abgeordneten des Deutschen Bundestages in Sitzungswochen mittwochs nach der Sitzung des Bundeskabinetts Auskunft über die dort besprochenen Vorhaben erhalten und Fragen an die Bundesregierung richten.
Die Regierungsbefragung im Plenum dient laut dem Bundestag der Erstinformation der Abgeordneten. Sie startet mit je bis zu achtminütigen Berichten der Bundesministerinnen oder -minister zu Themen der morgendlichen Sitzung. Anschließend können zunächst zu diesen Themen, dann zu weiteren Themen der Kabinettssitzung und schließlich zu sonstigen Angelegenheiten Fragen gestellt werden. Der Bundestag zufolge bietet dieses Format den Parlamentariern die Möglichkeit, direkt mit Mitgliedern der Bundesregierung in Austausch zu treten und Informationen aus erster Hand zu erhalten.
Die Regierungsbefragung ist ein fester Bestandteil der parlamentarischen Arbeit und findet regelmäßig in Sitzungswochen statt. Sie ermöglicht es den Abgeordneten, aktuelle Regierungsvorhaben zu hinterfragen und Transparenz über die Entscheidungen des Kabinetts zu schaffen. Durch die Beteiligung von Ministerinnen und Ministern wie Dorothee Bär und Thorsten Frei wird sichergestellt, dass die Bundesregierung Rechenschaft vor dem Parlament ablegt. Dieses Verfahren stärkt die Kontrollfunktion des Bundestages und fördert die demokratische Debattenkultur.
Die Einbindung von Dorothee Bär, die für den Bereich Forschung, Technologie und Raumfahrt zuständig ist, und Thorsten Frei, der als Kanzleramtschef eine zentrale Koordinierungsrolle innehat, unterstreicht die Bedeutung der Befragung für verschiedene Politikfelder. Die Abgeordneten können so Einblicke in technologische Entwicklungen, Forschungsprojekte und regierungsinterne Abläufe gewinnen. Die Möglichkeit, zu sonstigen Angelegenheiten Fragen zu stellen, eröffnet zudem Raum für breitere politische Diskussionen.
Die Regierungsbefragung am 22. April 2026 markiert den Auftakt der Sitzungswoche und setzt einen frühen Schwerpunkt auf die parlamentarische Kontrolle. Sie folgt dem etablierten Ablauf, der mit Berichten der Minister beginnt und sich dann schrittweise zu freieren Fragestellungen öffnet. Dieser strukturierte Prozess soll laut dem Bundestag effiziente und informative Debatten gewährleisten. Die Teilnahme von Dorothee Bär und Thorsten Frei als Vertreter der Bundesregierung unterstreicht die Verbindung zwischen Exekutive und Legislative im deutschen politischen System.



