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Saporischschja: Acht Tote nach Bombenangriff, darunter drei Kinder

Die Zahl der Toten nach dem russischen Gleitbomben-Angriff auf Saporischschja ist auf acht gestiegen, darunter drei Kinder, wie Ukrinform unter Berufung auf Iwan Fedorow berichtet. Andere Medien meldeten zunächst sieben Tote. 16 Menschen wurden verletzt, das Schicksal von zwölf weiteren ist ungewiss.

Saporischschja: Acht Tote nach Bombenangriff, darunter drei Kinder
Grafik: EuroPulse

Die Zahl der Toten nach dem russischen Gleitbomben-Angriff auf Saporischschja ist auf acht gestiegen, darunter drei Kinder, wie Ukrinform unter Berufung auf Iwan Fedorow berichtet. Andere Medien meldeten zunächst sieben Tote. 16 Menschen wurden verletzt, das Schicksal von zwölf weiteren ist ungewiss.

Die Zahl der Todesopfer nach dem russischen Gleitbomben-Angriff auf Saporischschja ist auf acht gestiegen, darunter drei Kinder. Das teilte der Ko-Vorsitzende des Verteidigungsrats der Region Saporischschja, Iwan Fedorow, am 10. Oktober auf Telegram mit, wie die Nachrichtenagentur Ukrinform berichtet. Die Zahl der Verletzten stieg demnach auf 16, darunter drei Kinder; zwei Menschen erlitten schwere Verletzungen. Das Schicksal von zwölf weiteren Menschen sei ungewiss, hieß es. Der Rettungseinsatz dauert an, unter den Trümmern können sich noch Menschen befinden.

Zuvor hatte die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform am Samstagmorgen von sieben Toten und drei Kindern unter den Opfern berichtet. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen.

Nach Angaben Fedorows warfen die russischen Streitkräfte gegen 05:00 Uhr am 10. Oktober fünf gelenkte Fliegerbomben auf Wohnviertel der Stadt ab. Mehrere Hochhäuser wurden getroffen. Die Such- und Rettungsmaßnahmen laufen weiter.

Wie die Stadt immer wieder ins Visier gerät

Saporischschja liegt nur etwas über 20 Kilometer von der Frontlinie entfernt und ist deshalb besonders häufig Ziel russischer Angriffe. Die Region gehört zu den vier Gebieten, die der Kreml im Herbst 2022 annektiert hat, obwohl er sie bis heute nicht vollständig kontrolliert. Schon in den vergangenen Monaten hatte es dort immer wieder Tote und Verletzte gegeben: Am 19. Juli 2026 wurden nach Angaben des ukrainischen Rettungsdienstes mindestens zwei Menschen getötet und 42 verletzt, darunter acht Kinder, als Lenkbomben ein fünfstöckiges Wohnhaus trafen. Am 3. August 2026 starben nach Angaben des regionalen Militärverwalters Iwan Fedorow mindestens zwei Menschen, die Zahl der Verletzten stieg bis zum Abend auf 31. Am 23. Juli 2026 forderte ein Bombenangriff mindestens 25 Verletzte, darunter sechs Minderjährige und ein drei Monate altes Baby.

Die Angriffe auf Städte hinter der Front haben in den vergangenen Monaten zugenommen. Russland setzt dabei verstärkt auf Gleitbomben, die von Flugzeugen aus großer Entfernung abgefeuert werden und für die ukrainische Luftverteidigung schwer abzufangen sind.

Was der Angriff für die Menschen bedeutet

Für die Bewohner von Saporischschja bedeutet der jüngste Angriff erneut Angst und Zerstörung im Alltag. Die Stadt mit ihren Hochhäusern und Wohnvierteln ist immer wieder betroffen; Rettungskräfte suchen unter den Trümmern nach Überlebenden. Wie viele Menschen obdachlos werden, ist bislang nicht bekannt.

Die Angaben zu Opferzahlen stammen von ukrainischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Lage bleibt unübersichtlich, die Rettungsarbeiten dauern an.

Zuvor berichtet: Saporischschja: Toter und neun Verletzte nach Gleitbomben-Angriff

Quellen

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