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Museum für einen Euro: Sonntag mit Kindern in München

Am 25. Oktober kosten Pinakotheken und weitere Staatsmuseen nur einen Euro. Wer unter 18 ist, zahlt vielerorts nichts. Was dazugehört und was nicht.

Museum für einen Euro: Sonntag mit Kindern in München
Archivfoto: bynyalcin / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Am 25. Oktober kosten Pinakotheken und weitere Staatsmuseen nur einen Euro. Wer unter 18 ist, zahlt vielerorts nichts. Was dazugehört und was nicht.

Wer am Sonntag mit Kindern etwas Trockenes und Günstiges sucht, findet es in München in den Staatlichen Museen: Am Sonntag, 25. Oktober, kostet der Eintritt in Alte Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Museum Brandhorst und weitere Häuser nur einen Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren kommen in vielen Museen ohnehin gratis hinein.

Die Stadt München führt auf ihrer Serviceseite (Stand 15. Juli 2026) diese Häuser mit Ein-Euro-Sonntag: Alte Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Museum Brandhorst, Sammlung Schack, Glyptothek, Staatliche Antikensammlungen, Bayerisches Nationalmuseum, Museum Fünf Kontinente, Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Archäologische Staatssammlung, Staatliche Münzsammlung, Museum Mensch und Natur und das Sudetendeutsche Museum. Geöffnet ist meist von 10 bis 18 Uhr; das Nationalmuseum schließt um 17 Uhr, das Museum Fünf Kontinente öffnet schon gegen 9:30 Uhr.

Was der Euro nicht abdeckt

Der Sonntagspreis gilt in der Regel nur für die Dauerausstellung. Sonderausstellungen, Führungen, Workshops und Veranstaltungen können extra kosten. Die Neue Pinakothek ist wegen Sanierung geschlossen. Wer ein bestimmtes Haus im Blick hat, sollte vorab auf dessen Website nach Öffnungszeiten und Ausnahmen schauen.

Ein Widerspruch in den Quellen: Die Übersichtsseite der Stadt nennt das Bayerische Nationalmuseum beim Ein-Euro-Sonntag, die eigene Seite der Stadt zum Haus erwähnt den Tarif nicht. Dort stehen 7 Euro regulär und freier Eintritt unter 18. Wir halten die Übersicht für die aktuellere, empfehlen aber, an der Kasse nachzufragen.

Gratis für Kinder, günstig für Eltern

Für Familien rechnet sich das schnell. Ein Besuch im Nationalmuseum kostet für zwei Erwachsene normalerweise 14 Euro, Kinder sind frei. Sonntags wären es nach der Übersicht der Stadt 2 Euro. Unter 18 ist der Eintritt außerdem im Lenbachhaus, in der Villa Stuck, im Jüdischen Museum, im Botanischen Garten Nymphenburg und im Residenzmuseum frei. Das hilft vor allem an Tagen, an denen nur ein Elternteil mitkommt oder die Kinder nach einer Stunde genug haben.

Zwei Termine für die nächsten Wochen: Am letzten Freitag des Monats, also am 30. Oktober, ist das Haus der Kunst von 16 bis 22 Uhr kostenlos geöffnet („Open Haus“). Am ersten Donnerstag im Monat, dem 5. November, ist das Lenbachhaus abends von 18 bis 22 Uhr frei („extra+“, früher „free & easy“), am Freitag darauf, dem 6. November, die Villa Stuck („Friday Late“). Im Bayerischen Nationalmuseum sind von November bis Januar außerdem mehr als 60 Weihnachtskrippen aus der Zeit zwischen 1700 und 1850 zu sehen, sie gehören zur Dauerausstellung.

Für Familien mit wenig Geld gibt es zusätzliche Rabatte: Mit dem München-Pass sind viele Kulturhäuser günstiger, die genaue Ermäßigung klärt jedes Museum selbst. Dauerhaft kostenlos sind unter anderem das NS-Dokumentationszentrum (ab dem Jugendalter sinnvoll) und das Paläontologische Museum, das am ersten Sonntag im Monat von 10 bis 16 Uhr öffnet.

Unsere Einschätzung: Der Ein-Euro-Sonntag zieht erfahrungsgemäß viele Besucher an; wer Kinder durch die Pinakotheken führen will, ist am frühen Vormittag oder kurz nach der Mittagszeit entspannter unterwegs. Das ist eine Erwartung, keine gemessene Zahl, die Häuser veröffentlichen keine Besucherprognosen.

Quellen: muenchen.de: Museen kostenlos und günstig, muenchen.de: Bayerisches Nationalmuseum, muenchen.de: Free museums, Secret München

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