So., 07 Juni 2026 Berlin 01:11 DE / UKR / EN

Unglücksrabe Ziereis vielsagend: „Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind …“

Nach einer enttäuschenden Leistung der Spielvereinigung in Bochum äußerte sich Innenverteidiger Philipp Ziereis selbstkritisch. Ein früher Ausrutscher des Abwehrspielers hatte den Weg zur Niederlage geebnet.

Unglücksrabe Ziereis vielsagend: „Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind …“
Bild: derivates.kicker.de

Wie der Kicker berichtet, lief bei der Spielvereinigung im Auswärtsspiel gegen den VfL Bochum wenig zusammen. Besonders Innenverteidiger Philipp Ziereis trug mit einem folgenschweren Ausrutscher in der ersten Minute dazu bei, dass die Partie aus Fürther Sicht ungünstig verlief. Nach der Begegnung legte Ziereis den Finger in die Wunde – im Gegensatz zu Cheftrainer Heiko Vogel, der eine weniger kritische Haltung einnahm.

Ziereis, der als Unglücksrabe des Spiels galt, äußerte sich vielsagend: „Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, dann war das heute einfach zu wenig.“ Der Innenverteidiger räumte ein, dass die Mannschaft in Bochum nicht an ihre Leistungsgrenze gekommen sei und die Niederlage verdient habe. Seine Aussage unterstreicht die Enttäuschung über das eigene Abschneiden, nachdem bereits in der ersten Minute ein individueller Fehler den Gegner in Führung brachte.

Trainer Heiko Vogel zeigte sich dagegen zurückhaltender in der Kritik. Er vermied es, einzelne Spieler für die Niederlage verantwortlich zu machen, und betonte stattdessen die kollektive Verantwortung. Die unterschiedlichen Reaktionen von Spieler und Trainer verdeutlichen die angespannte Situation bei der Spielvereinigung, die in der Tabelle weiter unter Druck geraten ist.

Die Partie in Bochum war geprägt von einer schwachen Vorstellung der Gäste, die kaum gefährliche Aktionen zustande brachten. Ziereis‘ Ausrutscher in der ersten Minute war symptomatisch für den gesamten Auftritt: wenig Konzentration, wenig Durchschlagskraft und am Ende eine verdiente Niederlage. Der Innenverteidiger selbst zog die Konsequenzen aus dem Spiel und sprach offen über die Defizite.

Die Spielvereinigung muss nun in den kommenden Spielen eine Reaktion zeigen, um den Anschluss an die oberen Tabellenregionen nicht zu verlieren. Ziereis‘ selbstkritische Worte könnten dabei ein erster Schritt zur Besserung sein, auch wenn die Mannschaft insgesamt gefordert ist, ihre Leistung zu steigern.