Andrij Sibiga, der ukrainische Außenminister, äußerte sich während eines Treffens der Internationalen Koalition für die Rückkehr ukrainischer Kinder in Brüssel. Er betonte, dass die Rückführung deportierter Kinder ein grundlegendes Element des Friedensprozesses sei. Sibiga erklärte: „Die Freiheit der Kinder ist bedingungslos, daher ist ihre Einbeziehung in Austauschlisten, wie von Moskau vorgeschlagen, absolut inakzeptabel.“
Er fügte hinzu, dass die Ukraine bereits mehr als 2000 minderjährige Deportierte zurückgebracht hat. Sibiga kritisierte zudem die bestehenden internationalen Instrumente und stellte fest, dass die Rückkehr der Kinder nicht durch diese, sondern trotz ihrer Ineffektivität erfolgt.
In seiner Rede zog er Parallelen zwischen den aktuellen Handlungen Russlands und den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands während des Zweiten Weltkriegs. Er zitierte ähnliche Aussagen von deportierten Jugendlichen aus beiden Epochen, um die Schwere der Situation zu verdeutlichen.



