Nach einem Überfall auf eine Bank in Sinzig, Rheinland-Pfalz, haben Polizei und Staatsanwaltschaft Koblenz neue Informationen veröffentlicht. Ein Täter soll einen Bankmitarbeiter und einen Angestellten eines Geldtransportunternehmens mit einer Schusswaffe bedroht und sie in den Tresorraum gezwungen haben.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der oder die Täter bereits vor dem Eintreffen der Polizei mit dem erbeuteten Bargeld geflüchtet sind. Die Bank wurde umstellt und die Innenstadt weiträumig gesperrt, um eine Flucht zu verhindern. Angaben zur Höhe des erbeuteten Geldes wurden bislang nicht gemacht.
Die Polizei hält an der Beschreibung des Täters fest: Er soll etwa 1,80 Meter groß sein und eine netzähnliche, weiße Kopfbedeckung getragen haben. Die Ermittlungen umfassen Zeugenbefragungen und die Auswertung gesicherter Spuren. Das Verfahren wird wegen schwerer räuberischer Erpressung und Freiheitsberaubung geführt.
Am Morgen des Vorfalls wurde die Polizei wegen einer mutmaßlichen Geiselnahme alarmiert. Zwei Personen konnten unverletzt aus dem Gebäude gebracht werden, während die Täter offenbar entkamen. Die Ermittlungen dauern an, und weitere Erkenntnisse werden erwartet.



