Sa., 06 Juni 2026 Berlin 22:44 DE / UKR / EN

Bas bei Paralympics: Mehr als nur Sport

Bundesministerin Bärbel Bas hat das deutsche Team bei den Paralympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo besucht. Ihr Besuch unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung des Behindertensports weit über Medaillen hinaus.

Die Paralympischen Spiele sind längst mehr als nur ein Sportereignis. Sie stehen für Inklusion, Vorbilder und gesellschaftlichen Wandel – und genau das hat Bundesministerin Bärbel Bas bei ihrem Besuch in Cortina d’Ampezzo betont.

Die Ministerin für Arbeit und Soziales reiste nach Italien, um das deutsche Team bei den Wettkämpfen zu unterstützen. Dabei besuchte sie nicht nur die Sportstätten, sondern auch das Paralympische Dorf. Im Gespräch mit Athleten wie Snowboarder Christian Schmiedt, Skifahrerin Anna-Lena Forster und Skifahrerin Anna-Lena Rothfuss zeigte sie sich beeindruckt von deren Leistungen.

„Die Paralympischen Spiele stehen nicht nur für sportliche Höchstleistungen“, sagte Bas laut einer Mitteilung ihres Ministeriums. „Die Athletinnen und Athleten sind für viele Menschen auch Vorbilder und Motivation.“ Diese Worte fassen zusammen, warum der Besuch über die reine Sportberichterstattung hinausgeht.

Hinter der Reise steht eine klare Botschaft: Die Bundesregierung will den Behindertensport stärken und seine gesellschaftliche Strahlkraft nutzen. Bas traf sich dabei auch mit Vertretern des Deutschen Behindertensportverbands (DBS), darunter Präsident Hans-Jörg Michels und Vorstandsmitglied Benedikt Ewald. Die Gespräche drehten sich um Förderung, Infrastruktur und die Rolle des Sports für mehr Teilhabe.

Für die Athleten ist solche Unterstützung aus der Politik wichtig. Sie zeigt, dass ihre Leistungen wahrgenommen werden – nicht nur im Wettkampf, sondern auch als Impulsgeber für eine inklusivere Gesellschaft. Die Paralympics haben in den letzten Jahren an Sichtbarkeit gewonnen, doch es bleibt viel zu tun.

Der Besuch von Ministerin Bas fällt in eine Zeit, in der Inklusion und Barrierefreiheit auf der politischen Agenda stehen. Ihr Ministerium ist zuständig für Teile der Sozialpolitik, die direkt das Leben von Menschen mit Behinderungen betreffen. Die Paralympics bieten hier eine Plattform, um Themen wie Teilhabe, Anerkennung und Gleichstellung öffentlich zu diskutieren.

Was bleibt nach den Spielen? Die Hoffnung, dass der Schwung aus Cortina d’Ampezzo in konkrete Maßnahmen mündet. Ob in Sportförderung, barrierefreier Infrastruktur oder öffentlicher Wahrnehmung – die Paralympics können nur ein Anfang sein. Besuche wie der von Bas sind ein Signal, dass die Politik das Potenzial erkennt. Jetzt kommt es darauf an, den Sport auch nach den Spielen nicht zu vergessen.