Die Zahl der Betrugsfälle in der Ukraine ist gestiegen, bei denen Kriminelle sich als Angestellte des Sicherheitsdienstes und anderer Strafverfolgungsbehörden ausgeben. Laut der SBU versuchen die Täter, durch Drohungen mit erfundenen Strafverfahren, wie etwa wegen angeblicher Staatsverrat oder Finanzierung Russlands, an Geld zu gelangen.
Um den psychologischen Druck zu erhöhen, versenden die Betrüger gefälschte Vorladungen zu Verhören über Messenger-Dienste. Anschließend bieten sie an, die Angelegenheit zu „regeln“ und fordern Geldüberweisungen, um eine vermeintliche strafrechtliche Verantwortung zu vermeiden.
Die SBU rät den Bürgern, wachsam zu sein und Informationen ausschließlich über offizielle Quellen zu überprüfen, wie die Website der SBU (ssu.gov.ua) oder verifizierte Social-Media-Seiten. Diese Warnung kommt in einer Zeit, in der die Sicherheitslage in der Ukraine angespannt bleibt.



