Der Bericht des Instituts für Energieökonomie und Finanzanalyse (IEEFA) zeigt, dass die EU bis 2026 zwei Drittel ihres Flüssiggasbedarfs aus den Vereinigten Staaten beziehen könnte. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer schrittweisen Abkehr von russischem Gas, was die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter verstärkt.
Im Jahr 2022 importierte die EU bereits 58 Prozent ihres Flüssiggasbedarfs aus den USA. Die steigenden Importe sind eine Reaktion auf die geopolitischen Spannungen und die Unsicherheiten im Energiemarkt, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.
Zusätzlich warnten IEEFA-Analysten, dass diese Entwicklung zu einer neuen Energieabhängigkeit führen könnte. Die EU steht auch vor Herausforderungen durch hohe Öl- und Gaspreise, die durch den Konflikt im Iran weiter angeheizt werden.
Um die Abhängigkeit von instabilen globalen Energiemärkten zu verringern, empfiehlt IEEFA der EU, verstärkt in erneuerbare Energien und Wärmepumpen zu investieren.



