Der griechische Vizepremier Kostis Hatzidakis kommt am Montag nach Berlin, um die positiven wirtschaftlichen Griechenlands zu präsentieren. Im vergangenen Jahr wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,1 Prozent, was deutlich über dem Durchschnitt der Euro-Zone von 1,3 Prozent liegt. Für 2023 rechnet die griechische Regierung mit einem weiteren Wachstum von zwei Prozent.
Hatzidakis erklärte gegenüber dem Handelsblatt: „Das ist keine Hexerei, sondern das Ergebnis einer soliden Wirtschafts- und Finanzpolitik, die konsequent Haushaltsdisziplin mit wachstumsfördernden Maßnahmen und Strukturreformen verbindet.“ Diese Politik hat dazu geführt, dass Griechenland 2025 zu den wenigen EU-Staaten mit einem positiven Haushaltssaldo zählt, der bei 1,7 Prozent des BIP liegt.
Zusätzlich erwirtschaftete Griechenland in der Primärbilanz, die den Schuldendienst ausklammert, ein Plus von 4,9 Prozent. Hatzidakis, der seit 2019 mehrere Schlüsselministerien geleitet hat, sieht das Land gut aufgestellt, um wirtschaftliche Turbulenzen, wie sie durch den Irankonflikt entstehen könnten, abzufedern.
Die Reise nach Deutschland ist Teil einer Strategie, um internationale Investoren von den Griechenlands zu überzeugen und weitere wirtschaftliche Kooperationen zu fördern.



