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Kirchweihdult 2026: Was Familien in der Au wissen müssen

Vom 17. bis 25. Oktober ist Dult am Mariahilfplatz. Eintritt frei, Familientag am 20. Oktober – mit Anreise-Tipps und Kosten für Kinder.

Kirchweihdult 2026: Was Familien in der Au wissen müssen
Grafik: EuroPulse

Vom 17. bis 25. Oktober ist Dult am Mariahilfplatz. Eintritt frei, Familientag am 20. Oktober – mit Anreise-Tipps und Kosten für Kinder.

Wer in Bayern lebt, kommt an ihr kaum vorbei: Vom 17. bis 25. Oktober 2026 steht die Kirchweihdult auf dem Mariahilfplatz in der Au – der Abschluss der Dult-Saison, nach Maidult und Jakobidult. Der Eintritt ist frei, bezahlt wird nur, was man kauft, isst oder fährt. Für Familien mit Kindern lohnt sich ein genauerer Blick auf Tag und Uhrzeit.

Geöffnet ist täglich von 10 bis 19 Uhr, die Fahrgeschäfte laufen ab 10:30 Uhr. Rund 240 bis 250 Händler und Schausteller bauen auf; die Stadt nennt die Dult einen der größten Geschirrmärkte Europas. Daneben gibt es Antiquitäten in der Raritätengasse, Haushaltsneuheiten und drei Biergärten.

Wann es für Kinder am günstigsten ist

Der Familientag fällt auf Dienstag, den 20. Oktober. Dann gelten ermäßigte Preise im kleinen Schaustellerbereich. Die Abendzeitung nennt Kinderkarussell, Schiffschaukel, „Kasperl in der Au“ und das Riesenrad „Himmel der Bayern“; die Stadt spricht allgemein von Fahrgeschäften. Wie hoch der Rabatt ausfällt, steht bisher nirgends – wer mehrere Fahrten plant, spart an diesem Tag aber sicher am meisten. Dienstagvormittag ist zudem erfahrungsgemäß deutlich ruhiger als das Wochenende, was mit Kinderwagen angenehmer ist (unsere Einschätzung).

Zum Programm für Kleine gehören Kettenkarussell, Autoscooter, das Riesenrad von 1925, Dosenwerfen und Entenangeln sowie ein Kasperltheater mit bayerischen Stücken. Spielzeiten nennt die Stadt nicht; am besten am Eingang nachfragen. Wickel- und Stillplätze, Abstellflächen für Kinderwagen und Sitzbänke sind vorhanden, ebenso Trinkbrunnen am Rupert-Stöckl-Platz 24 und am Dult-Büro am Liesl-Karlstadt-Platz.

Anreise ohne Auto, Zahlung in bar

Parkplätze gibt es praktisch keine, dazu laufen 2026 Fernwärme-Bauarbeiten rund um den Platz, die Verkehrsführung kann sich ändern. Die Stadt empfiehlt die Öffentlichen: Tram 18 und Bus 52 halten am Mariahilfplatz, Bus 62 an der Schweigerstraße, die U1/U2 bis Fraunhoferstraße oder Kolumbusplatz, danach rund zehn Minuten zu Fuß. Laut Abendzeitung fährt die Tram 18 an beiden Dult-Wochenenden zwischen etwa 12 und 20 Uhr im Fünf- statt Zehn-Minuten-Takt; auf der Seite der Stadt steht dazu nichts – im Zweifel die MVG-App prüfen.

Viele Stände nehmen nur Bargeld, Kartenzahlung gibt es nicht überall. Kleingeld einstecken. Wer schenken möchte: Die „Dult ist Kult!“-Gutscheine kosten 10 Euro und gelten an allen Ständen (Verkauf über muenchen.travel).

Für Neugierige gibt es zudem eine zweistündige Themenführung mit Kostproben an sechs Ständen und einer Fahrt im historischen Russenrad (18.10., 23.10., 24.10., 25.10.). Laut Abendzeitung kostet sie 34 Euro für Erwachsene, 26 Euro für Kinder von 6 bis 14 Jahren; unter 5 Jahren ist sie frei. Anmeldung vorab online über „einfach München“.

Die Dult hat Tradition: Die erste Jakobidult wird für 1310 erwähnt, seit 1799 findet der Markt am Mariahilfplatz statt. Bis zu 346.000 Besucher zählte die Stadt zuletzt pro Jahr (Spitzenwert 2024). Zum Abschluss noch ein Tipp zum Kulinarischen: Schupfnudeln, Brathendl, Steckerlfisch und Baumstriezel gibt es auch vegetarisch und vegan.

Quellen: muenchen.de, muenchen.de (Familien), Abendzeitung München

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