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Wahlarena in Sachsen-Anhalt: Brandmauer, Inklusion, Fachkräfte

Bei der MDR-Wahlarena zur Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt stellten sich die Spitzenkandidaten am Mittwoch den Fragen der Bürger. Themen waren unter anderem die Brandmauer zur AfD, Inklusion und der Fachkräftemangel.

Wahlarena in Sachsen-Anhalt: Brandmauer, Inklusion, Fachkräfte
Bild: images.mdr.de

Bei der MDR-Wahlarena zur Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt stellten sich die Spitzenkandidaten am Mittwoch den Fragen der Bürger. Themen waren unter anderem die Brandmauer zur AfD, Inklusion und der Fachkräftemangel.

In der MDR-Wahlarena zur Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt beantworteten die Spitzenkandidaten am Mittwoch Fragen von Bürgern im Publikum. Zur Debatte standen die Brandmauer zur AfD, die Finanzierung der Kommunen, Inklusion behinderter Kinder in Schulen, Drohnenforschung, Gasversorgung sowie der Fachkräftemangel. Auch über Migration wurde gesprochen.

Zum Thema Brandmauer waren sich CDU und SPD einig. Sven Schulze (CDU) sagte, er habe nicht vor, mit der AfD zusammenzuarbeiten: „Ich bin überzeugt, die AfD hat nicht die Lösungen für die Zukunft Sachsen-Anhalt.“ Armin Willingmann (SPD) wurde von einem Zuschauer vorgeworfen, die Demokratie mit Füßen zu treten. Willingmann erklärte darauf, es sei eine Frage der Haltung und: „Wer hier in diesem Land regieren will, der muss eine Mehrheit erringen. Das kann durch eine Koalition geschehen.“ Eva von Angern (Linke) ordnete ein, dass es Debatten im Landtag gibt: „Es ist nicht so, dass wir nicht miteinander reden.“ Insbesondere Frauen würde dort aber von der AfD-Fraktion „niedergebrüllt“.

Ein CDU-Stadtrat aus Gardelegen fragte nach der künftigen Finanzierung der Kommunen. Ulrich Siegmund (AfD) plädierte für Einsparungen, Claudia Wittig (BSW) und Susan Sziborra-Seidlitz (Grüne) für Investitionen. Lydia Hüskens (FDP) will vor allem in den Verwaltungen Geld sparen. Lydia Hüskens sprach von sehr vielen Menschen, die in Behindertenwerkstätten betreut würden, aber „wir schaffen es oft nicht, Menschen in den ersten Arbeitsmarkt mitzubringen, obwohl sie es könnten“, so Hüskens. Von Angern nannte Inklusion ein Menschenrecht.

Beim Fachkräftemangel waren sich viele Teilnehmer einig, dass Migration helfen könne. Sziborra-Seidlitz betonte, Menschen bräuchten eine Bleibeperspektive: „Sachsen-Anhalt ist ein wunderbares Land. Wir dürfen uns das nicht kaputt reden lassen.“ Einig waren sich die Kandidaten auch beim Kita-Betreuungsschlüssel, der gesenkt werden soll.

Quelle: www.mdr.de