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Russische Angriffe zerstören Epizentr-Lager in Chmelnyzkyj

Ein Logistikzentrum der ukrainischen Handelskette Epizentr in Chmelnyzkyj ist am Dienstag zehnmal von russischen Streitkräften angegriffen worden. Nach Angaben des Unternehmens in einem Facebook-Beitrag, über den Ukrinform berichtete, zerstörte das Feuer rund 85 Prozent der Waren.

Russische Angriffe zerstören Epizentr-Lager in Chmelnyzkyj
Grafik: EuroPulse

Ein Logistikzentrum der ukrainischen Handelskette Epizentr in Chmelnyzkyj ist am Dienstag zehnmal von russischen Streitkräften angegriffen worden. Nach Angaben des Unternehmens in einem Facebook-Beitrag, über den Ukrinform berichtete, zerstörte das Feuer rund 85 Prozent der Waren.

Russische Streitkräfte haben am Dienstag das große Logistikzentrum der ukrainischen Handelskette Epizentr in Chmelnyzkyj zehnmal angegriffen und dabei rund 85 Prozent der dort gelagerten Waren zerstört. Das teilte das Unternehmen in einem Facebook-Beitrag mit, wie Ukrinform berichtete. Bei den Angriffen seien fünf große Brände ausgebrochen, hieß es weiter. Verletzte gab es nach Unternehmensangaben nicht.

„Schließlich hat der Feind sein Ziel erreicht – das Feuer zerstörte etwa 85 Prozent der gelagerten Waren. Fast 30 Drohnen am Himmel hinderten die Feuerwehr daran, den Brand zu löschen“, zitierte Ukrinform aus der Mitteilung. Die Angriffe hätten sich über den gesamten Tag hingezogen, berichtete auch das Nachrichtenportal ua.news. Das Unternehmen sprach von einem verheerenden Schlag.

„Zerstörte Logistik, enorme finanzielle Verluste“

Epizentr betonte, das Zentrum in Chmelnyzkyj sei nach der Zerstörung von zwei großen Logistikkomplexen in Kyjiw und der Region Kyjiw praktisch das letzte verbliebene große Lagerhaus der Kette gewesen. Von dort seien Waren an die Geschäfte geliefert worden. „Das ist nicht einfach verlorene Ware. Es ist zerstörte Logistik, enorme finanzielle Verluste und Monate und Jahre der Arbeit Tausender Menschen“, zitierte Ukrinform das Unternehmen. Das Nachrichtenportal ua.news berichtete, das Unternehmen habe betont, dass alle Mitarbeiter überlebt hätten. Der Angriff habe erheblichen Schaden verursacht, vor allem durch die zerstörten Waren und Störungen der Logistikprozesse.

Angriffe auf Energieanlagen und Kyjiw

Bereits am 13. Oktober hatten russische Angriffe nach Angaben von Ukrinform Brände in Unternehmen in zwei Bezirken der Region Chmelnyzkyj ausgelöst. ua.news berichtete zudem, dass in zwei Bezirken von Kyjiw der elektrische Nahverkehr vorübergehend eingestellt worden sei, nachdem Russland mehrere Energieanlagen in der Hauptstadt beschädigt habe. Zuvor habe Russland ballistische Raketen auf Kyjiw abgefeuert, eine habe ein neunstöckiges Gebäude getroffen. Am späten Abend des 12. Oktober sei das linke Ufer von Kyjiw erneut mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Das ukrainische Militär habe nach Angaben des Telegram-Kanals Nikolajewski Wanjok keine Informationen über die Starts gehabt, weshalb der Alarm zu spät ausgelöst worden sei.

Anmerkung der Redaktion: Die Angaben stammen von der betroffenen Handelskette und ukrainischen Medien. Eine unabhängige Bestätigung der genauen Schadenshöhe liegt nicht vor.

Quellen

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