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Russischer Angriff auf Dnipro: 84-jährige Frau verletzt

In der Nacht zum Montag hat die russische Armee private Häuser in Dnipro getroffen. Eine 84-jährige Frau wurde verletzt, unter Trümmern könnten noch Menschen eingeschlossen sein.

Russischer Angriff auf Dnipro: 84-jährige Frau verletzt
Grafik: EuroPulse

In der Nacht zum Montag hat die russische Armee private Häuser in Dnipro getroffen. Eine 84-jährige Frau wurde verletzt, unter Trümmern könnten noch Menschen eingeschlossen sein.

Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Dnipro in der Nacht zum Montag ist eine 84-jährige Frau verletzt worden. Wie der Leiter der Dnipropetrowsker Gebietsverwaltung, Oleksandr Hanscha, laut dem Nachrichtenportal Ukrajinska Prawda in sozialen Netzwerken mitteilte, wurden bei dem Angriff in der Nacht zum 19. Oktober private Häuser beschädigt. Nach ersten Informationen könnten dort Menschen eingeschlossen sein, schrieb Hanscha. Diese Angaben stammen aus der ersten Phase nach dem Einschlag und sind bislang nicht bestätigt. Später teilte er mit, die 84-Jährige sei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden.

Die Angaben zu möglicherweise verschütteten Personen stammen aus der ersten Phase nach dem Einschlag und sind bislang nicht bestätigt. In der Nacht zum 19. Oktober hat die russische Armee nach Angaben von Ukrajinska Prawda zudem erneut Kyjiw mit Raketen angegriffen, dabei wurde eine Metrostation in der Stadt beschädigt.

Die Angriffe auf die Ukraine setzen sich damit auch in der Nacht zum Montag fort. Bereits in den Tagen zuvor waren mehrere Regionen betroffen. Am 15. Oktober griffen russische Truppen nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung des Rajons Kupjansk, Andrij Kanaschewytsch, mindestens zweimal die Gemeinde Welykyj Burluk in der Region Charkiw an. Nach seinen Angaben wurden bei Luftangriffen auf das Dorf Hnylyzja Perscha gegen 14 Uhr ein 59-jähriger Mann, eine 58-jährige Frau und eine volljährige junge Frau verletzt; zudem seien 20 private Häuser und zwei Verwaltungsgebäude beschädigt worden. Bei Angriffen mit gelenkten Fliegerbomben auf die Siedlung Welykyj Burluk seien zwei private Häuser beschädigt worden, Verletzte habe es dort nicht gegeben, berichtete das Portal Gwaramedia am 16. Oktober.

In der Region Saporischschja traf es am 14. Oktober die Stadt Wilnjansk. Nach Angaben der Rajonsverwaltung Saporischschja, aus der der öffentlich-rechtliche Sender Suspilne zitiert, wurden ein Industrieobjekt und ein Gebiet nahe einer Wohnsiedlung getroffen. Fünf Mehrfamilienhäuser und drei private Häuser seien beschädigt worden, Fenster seien herausgerissen und Dächer zerstört worden. Tote und Verletzte habe es nicht gegeben. Am selben Tag hatte die russische Armee nach früheren Berichten von Suspilne zwei Raketenangriffe auf das Wohngebiet der Stadt Saporischschja geflogen. Ein privates Haus sei zerstört, ein weiteres beschädigt worden. Ein 62-jähriger Mann sei aus den Trümmern befreit und vor Ort reanimiert worden, später aber im Krankenhaus gestorben; zwei weitere Menschen seien verletzt worden.

Quellen

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