Der Drohnenangriff auf die ukrainische Eisenbahninfrastruktur ereignete sich am Dienstag und führte zu 23 Treffern auf verschiedene Einrichtungen. Laut Dmytro Lytvyn, Berater des ukrainischen Präsidenten, wurden die Züge im Voraus gestoppt und die Passagiere evakuiert, um Verletzungen zu vermeiden. Dies zeigt die zunehmende Intensität und Hartnäckigkeit von Russlands Luftangriffen.
„Als Ergebnis des Angriffs haben wir 23 Treffer auf Bahnanlagen verzeichnet. Es gab keine Verletzungen oder Todesfälle unter den Passagieren, da die Züge rechtzeitig gestoppt und evakuiert wurden“, erklärte Lytvyn. Dennoch gab es in einem verwandten Vorfall zivile Opfer: Zwei Eisenbahner, die nicht im Dienst waren, starben in der Stadt Zdolbuniv, während eine weitere Person verletzt wurde.
Die Angriffe verursachten erhebliche Schäden an der Infrastruktur, darunter drei Lokomotiven, sieben Nahverkehrswagen, acht Güterwagen, fünf Trafo-Stationen, fünf Depots und zwei Brücken. Diese Offensive ist Teil einer breiteren Strategie Russlands, die darauf abzielt, die ukrainische Mobilität und Logistik zu stören.
Frühere Angriffe hatten bereits dazu geführt, dass die staatliche Ukrzaliznytsia die Veröffentlichung von Fahrplänen und Routen eingeschränkt hat, um das Risiko weiterer Angriffe zu minimieren. Die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen die anhaltende Bedrohung durch Russlands Drohnenkriegsführung.



