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Sudetendeutscher Tag erstmals in Tschechien: Söder spricht von Friedensfest

Der 76. Tag findet erstmals in Tschechien statt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bezeichnete das Pfingsttreffen in Brünn als „großes Friedensfest“ und „historisches Signal“, wie der Deutschlandfunk berichtet.

Sudetendeutscher Tag erstmals in Tschechien: Söder spricht von Friedensfest
Bild: bilder.deutschlandfunk.de

Der 76. Tag wird in diesem Jahr in Brünn (Tschechien) abgehalten – ein Novum in der Geschichte der Vertriebenenorganisation. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nannte das Treffen am Pfingstwochenende ein „großes Friedensfest“ und ein „historisches Signal“ für die deutsch-tschechischen Beziehungen. Der Deutschlandfunk berichtete zuerst über die Rede des CSU-Chefs.

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft vertritt die Interessen der nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Tschechoslowakei vertriebenen Deutschen. Dass ihr jährliches Pfingsttreffen nun erstmals auf tschechischem Boden stattfindet, werteten Beobachter als wichtigen Schritt der Aussöhnung. Söder betonte in seiner Ansprache den Versöhnungscharakter des Ereignisses und würdigte die Gastfreundschaft der tschechischen Gastgeber.

Der Tag ist das größte regelmäßige Treffen der Vertriebenenorganisation. In den vergangenen Jahrzehnten fand es stets in Deutschland statt, meist in Bayern. Die Verlegung nach Brünn, der Hauptstadt Mährens, gilt als Geste der Annäherung zwischen beiden Ländern. Die tschechische Regierung hatte der Veranstaltung zugestimmt und unterstützte die Organisation.

Quelle: www.deutschlandfunk.de