Die Artillerie spielt eine zentrale Rolle im ukrainischen Verteidigungskampf, insbesondere in den schwierigen Bedingungen rund um Charkiw. Laut 24tv sind die Artilleristen der 13. Brigade der Nationalgarde, bekannt als „Hartija“, zunehmend gefährdet durch feindliche Drohnenangriffe. Diese Drohnen suchen gezielt nach ukrainischen Artilleriesystemen, was die Arbeit der Soldaten erheblich erschwert.
Die Komplexität der Situation wird durch die steigende Anzahl feindlicher FPV-Drohnen verstärkt, die mit dem Frühling zugenommen hat. Der Kommandant einer Artillerieeinheit, der sich „Toyota“ nennt, erklärte, dass die russischen Streitkräfte ihre Drohneneinsätze intensivieren, um die Positionen der ukrainischen Artillerie zu lokalisieren.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat betont, dass die ukrainische Armee dringend auf moderne, langreichweitige Artillerie und Munition angewiesen ist. In diesem Zusammenhang gibt es Vereinbarungen mit Norwegen über die gemeinsame Produktion von 155-mm-Geschossen, um die militärischen Kapazitäten zu stärken.
Die Artilleristen müssen sich ständig anpassen und ihre Positionen gut tarnen, um nicht entdeckt zu werden. „Wenn wir hören oder sehen, dass etwas fliegt, ziehen wir uns sofort zurück, um unsere Geschütze zu schützen“, so „Toyota“ weiter. Diese Taktik ist entscheidend, um Verluste zu vermeiden und die Effektivität der Artillerie zu gewährleisten.



