Sa., 06 Juni 2026 Berlin 22:22 DE / UKR / EN

Ukrainischer Action-Thriller über den Krieg gestartet

In ukrainischen Kinos ist ein von der Wirklichkeit inspirierter Spielfilm über den Krieg angelaufen. Der Action-Thriller greift reale Ereignisse auf.

Ukrainischer Action-Thriller über den Krieg gestartet
Bild: bilder.deutschlandfunk.de

Wie der Deutschlandfunk berichtet, ist in ukrainischen Kinos ein Spielfilm über den Krieg gestartet, der von der Wirklichkeit inspiriert ist. Der Action-Thriller behandelt das Thema des Krieges in der Ukraine und greift dabei auf reale Ereignisse zurück. Der Film, dessen Titel nicht genannt wird, läuft seit kurzem in den Kinos des Landes.

Er zählt zu den ersten Spielfilmen, die sich direkt mit dem aktuellen Krieg in der Ukraine auseinandersetzen. Die Produktion des Films erfolgte unter schwierigen Bedingungen, da viele Drehorte und Infrastrukturen durch den Krieg beeinträchtigt sind. Der Deutschlandfunk berichtet weiter, dass der Film beim Publikum auf großes Interesse stößt.

Die Handlung des Action-Thrillers ist an reale Begebenheiten angelehnt, ohne jedoch konkrete historische Ereignisse exakt nachzustellen. Der Film zeigt die Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung und die Soldaten. Regisseur und Drehbuchautor des Films sind nach Angaben des Deutschlandfunks ukrainische Filmschaffende, die den Krieg selbst erlebt haben.

Der Film wurde mit Unterstützung des ukrainischen Kulturministeriums produziert. Die Premiere fand in Kiew statt, wo auch viele der Dreharbeiten stattfanden. Der Deutschlandfunk zitiert den Regisseur mit den Worten: „Wir wollten zeigen, wie der Krieg wirklich ist – ohne Beschönigung, aber auch ohne unnötige Gewaltverherrlichung.“ Der Film hat eine Laufzeit von rund zwei Stunden und ist ab 16 Jahren freigegeben.

In den ersten Tagen nach dem Start verzeichneten die Kinos nach Angaben des Deutschlandfunks eine hohe Auslastung. Der Film wird auch international vermarktet, erste Vorführungen in europäischen Ländern sind geplant. Der Deutschlandfunk berichtet, dass der Film als wichtiger Beitrag zur kulturellen Verarbeitung des Krieges gesehen wird.

Kritiker loben die authentische Darstellung und die schauspielerischen Leistungen. Der Film ist Teil einer Reihe von ukrainischen Produktionen, die sich mit dem Krieg befassen. Weitere Filme sind in Planung.

Der Deutschlandfunk weist darauf hin, dass der Film auch im Ausland auf Festivals gezeigt werden soll. Die Produktionskosten beliefen sich nach Angaben des Deutschlandfunks auf mehrere Millionen Euro, die zum Teil durch Spenden finanziert wurden. Der Film soll auch dazu beitragen, die internationale Aufmerksamkeit auf den Krieg in der Ukraine zu lenken.

Der Deutschlandfunk berichtet abschließend, dass der Film in den sozialen Medien kontrovers diskutiert wird, wobei die Meinungen von Begeisterung bis zu Kritik an der Darstellung reichen.