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Weltkriegsbombe in Regensburg entschärft: Evakuierung erfolgreich abgeschlossen

In Regensburg wurde am Mittwoch eine Weltkriegsbombe entschärft. Die Evakuierung im Stadtteil Schwabelweis begann um 9 Uhr und ist nun abgeschlossen, wie der Bayerische Rundfunk berichtet.

Weltkriegsbombe in Regensburg entschärft: Evakuierung erfolgreich abgeschlossen
Bild: BR

Am Mittwochmittag wurde in Regensburg eine amerikanische Weltkriegsbombe mit einem Gewicht von rund 100 Kilogramm entschärft. Der Blindgänger war am späten Mittwochnachmittag in der Sittauerstraße entdeckt worden. Um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten, wurde ein Evakuierungsradius von 250 Metern um den Fundort eingerichtet, wie der Bayerische Rundfunk berichtet.

Die Evakuierung begann um 9 Uhr und wurde erfolgreich abgeschlossen. Rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz, um sicherzustellen, dass alle betroffenen Anwohner ihre Häuser verlassen. Ein Polizeisprecher erklärte, dass das Sprengkommando erst mit der Entschärfung beginnen würde, wenn alle Anwohner im Sperrradius evakuiert sind.

Die Stadt Regensburg stellte für die evakuierten Bürger ein Notquartier in der Donau-Arena zur Verfügung. Für diejenigen, die keine Unterkunft finden konnten, wurden Busse organisiert, die die Anwohner zur Notunterkunft brachten. Laut Angaben der Stadt waren bei der Evakuierung nur wenige Krankentransporte nötig, die Zahl lag im niedrigen zweistelligen Bereich.

Der Stadtteil Schwabelweis wurde im Zweiten Weltkrieg aufgrund seiner Industrie- und Verkehrsanlagen besonders stark bombardiert. In den letzten Jahren wurden hier mehrfach Fliegerbomben gefunden und entschärft. Die Polizei sicherte den Fundort rund um die Uhr ab, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.