Russland hat den UN-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen, um einen ukrainischen Angriff auf ein Hauptquartier der Besatzer in Starobilsk im besetzten Luhansk zu thematisieren. Wie 24tv berichtet, stellte der russische Diplomat Wassili Nebensja den Angriff fälschlich als Attacke auf ein Studentenwohnheim dar und bezeichnete ihn als „Kriegsverbrechen“ und „nicht zufällig“.
Die dänische UN-Vertreterin Kristina Marcus Lassen wies Nebensjas Anschuldigungen und Lügen scharf zurück. Sie erklärte, man könne russische Behauptungen nicht kommentieren, solange sie nicht unabhängig überprüft seien. Im Gegensatz zur Ukraine gebe es in Russland und den besetzten Gebieten keine freien Medien, keinen ungehinderten Zugang für unabhängige internationale Journalisten und humanitäre Organisationen.
Lassen betonte, Russland müsse für seine begangenen Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden. Auch die Vertreterin Lettlands stellte sich gegen Nebensjas Darstellung. Der ukrainische UN-Botschafter Serhij Kyslyzja bezeichnete Nebensja als „Boten des Bösen“ und forderte den Sicherheitsrat auf, die ukrainische Friedensformel zu unterstützen.
Quelle: 24tv.ua



