Die Operation wurde von Spezialeinheiten des Zentrums für Spezialoperationen „Alpha“ der SBU ausgeführt. Ziel war die lineare Produktions- und Versandstation Wtorowo, die rund 200 Kilometer östlich von Moskau liegt und von der Transneft-Tochter Werchnewolschsknefteprodukt betrieben wird.
Nach Angaben der SBU umgingen die ukrainischen Loitering-Munition die russischen Systeme zur elektronischen Kampfführung und traf die Verteilerinfrastruktur mehrfach. Das Feuer breitete sich über schätzungsweise 800 Quadratmeter aus.
Die Station Wtorowo gilt als einer der kritischsten Knotenpunkte im russischen Pipeline-Netz für Erdölprodukte. Sie versorgt vor allem die strategischen Treibstofflager rund um Moskau sowie die drei großen Flughäfen der Hauptstadt – Scheremetjewo, Domodedowo und Wnukowo – mit hochwertigem Dieselkraftstoff.
Ukrainische Geheimdienstauswertungen zufolge erschwert die Unterbrechung dieser Transitstrecke die Treibstoffversorgung sowohl der zivilen Luftfahrt als auch der militärischen Transportflotte, die die Kreml-Feldzüge unterstützt.
Quelle: www.kyivpost.com



