Die Vorwürfe wurden nach der Rückkehr der Aktivisten in ihre Heimatländer öffentlich. Sie werfen den israelischen Behörden vor, sie während der Gefangenschaft misshandelt zu haben. Die genauen Umstände der Übergriffe sind noch nicht unabhängig überprüft.
Die selbst ernannte Gaza-Hilfsflotte hatte versucht, den Gazastreifen auf dem Seeweg zu erreichen. Israelische Sicherheitskräfte brachten das Schiff jedoch auf dem Mittelmeer unter ihre Kontrolle und nahmen die Besatzung fest. Die Aktivisten berichten nun von demütigenden und gewaltsamen Behandlungen an Bord.
Die israelischen Behörden haben sich zu den konkreten Vorwürfen bislang nicht geäußert. Menschenrechtsorganisationen fordern eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Zwischenfällen im Zusammenhang mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen.
EuroPulse berichtete am 24. Mai 2026 über einen deutschen Gaza-Aktivisten, der ebenfalls von Misshandlungen durch israelische Sicherheitskräfte berichtete: Deutscher Gaza-Aktivist berichtet von Misshandlungen durch Israels Sicherheitskräfte.
Quelle: www.deutschlandfunk.de



