Die Anzahl der Opfer, die aus mehr als 30 Ländern – vor allem aus Europa und den USA – stammten, gehe seit Ende 2024 in die Hunderttausende, teilten das Bundeskriminalamt (BKA) und die bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ansässige Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) mit. Zudem seien durch den Schlag Angriffe auf hunderttausende potenzielle Opfer weltweit abgewehrt worden.
Laut den Angaben wurde der Entwickler und technische Administrator des Phishing-Services namens „Kratos“ in Indonesien von den dortigen Behörden festgenommen. Zudem seien zentrale technische Komponenten abgeschaltet und die „Kratos“-Infrastruktur vollständig außer Betrieb gesetzt worden.
Carsten Meywirth, Leiter der Abteilung Cybercrime im BKA, betonte: „Wer im Internet mit gefälschten Webseiten Zugangsdaten stiehlt, darf sich nicht in Sicherheit wiegen. Der Erfolg gegen das Phishing-Kit Kratos zeigt, dass sich auch hochprofessionelle Phishing-Infrastrukturen wirksam bekämpfen lassen. Das ist Pionierarbeit und ein deutliches Signal an andere Cyberakteure.“
Quelle: www.heise.de



