Wie der Guardian berichtet, hat der Iran Spekulationen über einen unmittelbar bevorstehenden Deal mit den USA zurückgewiesen. Der Sprecher des iranischen Verhandlungsteams, Esmail Baghaei, nannte bei einer wöchentlichen Pressekonferenz widersprüchliche US-Positionen und israelische Einmischung als Hauptgründe für die schwierigen Verhandlungen.
Baghaei erklärte, man habe sich zwar über einen großen Teil der strittigen Punkte geeinigt. „Aber zu sagen, dass dies die baldige Unterzeichnung eines Abkommens bedeutet – das kann niemand behaupten“, so Baghaei wörtlich. Die künftige Verwaltung der Straße von Hormus sei eine Angelegenheit zwischen Oman und dem Iran, wobei es nicht um Gebühren, sondern um „Entgelte für Navigationsdienste“ gehe.
Der Iran besteht darauf, dass eine Waffenruhe im Libanon in das Memorandum of Understanding aufgenommen werde, das die Wiederaufnahme der Handelsschifffahrt durch die Meerenge und die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen vorsieht. US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich unterdessen weiterhin zuversichtlich, dass ein Deal möglich sei. „Entweder wir haben einen guten Deal, oder wir gehen die Sache anders an – und wir ziehen einen guten Deal vor“, sagte Rubio in Neu-Delhi.
Quelle: www.theguardian.com



