Die Angriffe erfolgten nach Angaben des US Central Command aus „Selbstverteidigung“ und richteten sich gegen Raketenabschussbasen im Süden Irans sowie gegen Boote, die dabei waren, Seeminen zu legen. Die Aktion fand am selben Tag statt, an dem eine hochrangige iranische Delegation zu Friedensgesprächen in der katarischen Doha eintraf.
US-Außenminister Marco Rubio erklärte während eines Besuchs in Indien, er erwarte, dass eine Einigung mit dem Iran „einige Tage“ dauern werde. Man diskutiere über den genauen Wortlaut des Rahmendokuments. „Der Präsident hat seinen Wunsch geäußert, einen Abschluss zu erzielen. Er wird entweder einen guten Deal machen oder gar keinen“, so Rubio. Zugleich betonte er, die Straße von Hormus müsse geöffnet bleiben – „auf die eine oder andere Weise“.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, angereichertes Uran im Iran könne unter Aufsicht einer internationalen Atombehörde vor Ort zerstört werden. Zudem solle ein Abkommen bestimmte Regionalstaaten zur Unterzeichnung der Abraham-Abkommen verpflichten. Parallel dazu drohte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, die Hisbollah im Libanon zu „zerschlagen“.
EuroPulse berichtete am 24. Mai 2026, dass Trump eine zeitnahe Einigung mit dem Iran erwarte und ein Zwei-Phasen-Abkommen in Sicht sei (https://europulse.today/trump-erwartet-zeitnahe-einigung-mit-iran/).
Quelle: www.theguardian.com



