Sa., 06 Juni 2026 Berlin 23:58 DE / UKR / EN

Israel und Hisbollah liefern sich Gefechte nördlich der Pufferzone

Wie der Guardian berichtet, haben sich israelische Soldaten und Kämpfer der Hisbollah nördlich des Litani-Flusses Gefechte auf kurze Distanz geliefert. Die Zusammenstöße ereigneten sich einen Tag, nachdem Israels Premier Benjamin Netanyahu die Ausweitung der Bodenoperationen angeordnet hatte.

Israel und Hisbollah liefern sich Gefechte nördlich der Pufferzone
Bild: i.guim.co.uk

Die Hisbollah erklärte, ihre Kämpfer seien in der Stadt Zawtar al-Sharqiyah, etwa 1,5 Kilometer nördlich des Litani, mit israelischen Truppen aneinandergeraten. Der Zusammenstoß fand jenseits der von Israel selbst erklärten militärischen Sicherheitszone im Südlibanon statt. Zuvor hatte Benjamin Netanyahu angeordnet, die Bodentruppen mit „großen Kräften“ auszuweiten und neue Gebiete nördlich der Pufferzone zu besetzen.

Schwerste Angriffe seit Waffenruhe

Bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon kamen am Dienstag nach Angaben von Gesundheitsbehörden mindestens 31 Menschen ums Leben. Es handelt sich um einen der tödlichsten Angriffe seit Inkrafttreten der Waffenruhe im April. Die Hisbollah sprach von Nahkämpfen mit israelischen Soldaten und veröffentlichte eine entsprechende Erklärung über den parteieigenen Sender Al Manar TV.

Trump beruft Kabinettssitzung ein

US-Präsident Donald Trump wird noch am Mittwoch eine Kabinettssitzung abhalten, während die Verhandlungen zur Beendigung des fast drei Monate dauernden Krieges mit dem Iran eine entscheidende Phase erreichen. Ein iranischer Vertreter, Ali Bagheri, stellte klar, dass Teheran und Washington noch keine Einigung über die Straße von Hormuz erzielt hätten. „Bis wir uns in allen Punkten einig sind, betrachten wir uns als in nichts einig“, zitierte ihn die Nachrichtenagentur. Der Iran verhandle zudem mit Oman über ein neues Verfahren für die Durchfahrt von Schiffen durch die strategisch wichtige Wasserstraße.

EuroPulse berichtete am 26. Mai über Trumps Unterstützung für Ken Paxton bei der Vorwahl in Texas und den Kampf von John Cornyn um seinen Senatssitz (https://europulse.today/trump-unterstuetzt-paxton-texas-republikaner-wahl/).

Quelle: www.theguardian.com