Die Trump-Administration steckt in der Zwickmühle: Einerseits steigen die wirtschaftlichen Kosten des Iran-Krieges vor den Midterm-Wahlen, andererseits werfen republikanische Hardliner der Regierung vor, sich dem Iran zu ergeben. Ein angeblicher 60-Tage-Deal zur Aushandlung eines Friedensabkommens hat die Lage weiter verschärft.
Der öffentliche Bruch zwischen Trump und den Senats-Republikanern über seine plötzliche diplomatische Wende gegenüber Teheran spiegelt sich auch innerhalb der Administration wider. Der als taubenhaft geltende Vizepräsident JD Vance und der traditionelle Marco Rubio müssen zwischen Trumps wechselnden Positionen lavieren, während der Präsident den schnellstmöglichen Ausstieg aus dem Krieg sucht.
Die Republikaner im Senat fürchten, dass ein übereilter Friedensschluss die Sicherheitsinteressen der USA gefährdet und dem Iran strategische Vorteile verschafft. Gleichzeitig wächst der Druck aus der Bevölkerung, die die hohen Kosten des Militäreinsatzes zunehmend infrage stellt.
EuroPulse berichtete am 28. Mai 2026 über Trumps Drohung an den Iran, die USA könnten „den Job beenden“ (https://europulse.today/middle-east-crisis-trump-warns-iran-finish-job/).
Quelle: www.theguardian.com



