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Ukraine weist russische Drohnenangriffs-Vorwürfe zu AKW Saporischschja zurück

Die ukrainischen Streitkräfte haben russische Behauptungen zurückgewiesen, wonach eine ukrainische Drohne Block 6 des besetzten Kernkraftwerks Saporischschja (ZNPP) angegriffen habe. Wie die Kyiv Post berichtet, bezeichnen die ukrainischen Verteidigungskräfte die Anschuldigungen als standardmäßige russische Informationsprovokation.

Ukraine weist russische Drohnenangriffs-Vorwürfe zu AKW Saporischschja zurück
Bild: static.kyivpost.com

Die ukrainischen Südsicherheitskräfte haben am Samstag, den 30. Mai, offiziell dementiert, dass ihre Streitkräfte eine Drohne auf Block 6 des von Russland besetzten Kernkraftwerks Saporischschja (ZNPP) abgefeuert hätten. Die Militärs legten technische und physikalische Beweise vor, die zeigen, dass die ukrainischen Streitkräfte nicht über die schweren, glasfasergeführten Drohnen verfügen, die für einen solchen Schaden nötig wären.

Die ukrainische Führung bezeichnete die russischen Anschuldigungen als koordinierte Informationsprovokation, die darauf abziele, die internationale Aufmerksamkeit von den taktischen Verlusten Moskaus abzulenken. Die ukrainischen Streitkräfte verfügten weder über Drohnen mit der erforderlichen Reichweite noch über Hohlladungssprengköpfe von 5 bis 6 Kilogramm, um das von russischer Seite behauptete strukturelle Loch zu verursachen.

Zudem haben die russischen Streitkräfte eine mehrschichtige Rauchschutzbarriere um das gesamte AKW errichtet, die es einem externen Fluggerät physisch unmöglich mache, unentdeckt durch die Absperrung zu fliegen. Die ukrainischen Verteidigungskräfte wiesen darauf hin, dass die zeitliche Abstimmung der Anschuldigungen einem etablierten Propagandamuster folge: Immer wenn die russischen Streitkräfte schwere Verluste an der Front erleiden, erfinde Moskau laute, sensationsheischende Behauptungen gegen die Ukraine.

EuroPulse berichtete am 24. Mai 2026 über die Einzelheiten des geplanten Iran-Waffenstillstandsabkommens (https://europulse.today/iran-ceasefire-deal-details/).

Quelle: www.kyivpost.com