Wynn-Williams, deren Bestseller-Memoiren „Careless People“ ihre Jahre bei Facebook schildern, war als Gesprächsteilnehmerin angekündigt. Stattdessen saß sie regungslos da, während Cadwalladr und Wu über Technologie und Macht diskutierten. Cadwalladr eröffnete das Panel mit den Worten: „Ich glaube, das ist eine Premiere in Hay – eine Autorin in einer Geisel-Situation. Blinzeln Sie einmal, wenn Sie uns hören, Sarah, zweimal, wenn Mark Zuckerberg ein Arschloch ist.“
Am Ende der Veranstaltung erhielt Wynn-Williams stehende Ovationen vom Publikum und war zu Tränen gerührt. Cadwalladr kommentierte: „Ich denke, wir können sagen, dass Facebook getriggert ist.“ Die ehemalige Facebook-Führungskraft sieht sich seit der Veröffentlichung von „Careless People“ im vergangenen Jahr mit wachsenden rechtlichen Beschränkungen konfrontiert. Das Buch enthält Vorwürfe über Metas interne Kultur und Entscheidungsprozesse, darunter Behauptungen zu politischem Einfluss, zur China-Strategie des Konzerns und zu Bedenken hinsichtlich des Wohlergehens junger Nutzer. Meta hat die Darstellungen des Buches bestritten.
Quelle: www.theguardian.com



