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ZDF-Ausladung von „Danger Dan“: NRW-Medienminister Liminski zeigt Verständnis

Die Gewerkschaften Verdi und DJV kritisieren die kurzfristige Absage des Auftritts von Daniel Pongratz alias Danger Dan in der ZDF-Satireshow „Die Anstalt“. NRW-Medienminister Nathanael Liminski (CDU), Mitglied des ZDF-Fernsehrats, hält die Entscheidung dagegen für nachvollziehbar.

ZDF-Ausladung von „Danger Dan“: NRW-Medienminister Liminski zeigt Verständnis
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Die Gewerkschaften Verdi und DJV kritisieren die kurzfristige Absage des Auftritts von Daniel Pongratz alias Danger Dan in der ZDF-Satireshow „Die Anstalt“. NRW-Medienminister Nathanael Liminski (CDU), Mitglied des ZDF-Fernsehrats, hält die Entscheidung dagegen für nachvollziehbar.

Der Streit um die Ausladung des Musikers Daniel Pongratz alias Danger Dan aus der ZDF-Satireshow „Die Anstalt“ spaltet die Gemüter. Während Gewerkschaften die Absage scharf kritisieren, zeigt NRW-Medienminister Nathanael Liminski (CDU) Verständnis für den Sender. Liminski ist Mitglied des ZDF-Fernsehrats.

Hintergrund ist ein Lied mit dem Titel „Keine Angst“, das Pongratz in der Jubiläumsausgabe der Sendung vortragen sollte. Darin schließt der Gewalt gegen Rechtsextreme nicht aus. Die ZDF-Geschäftsleitung sagte den Auftritt daraufhin kurzfristig ab – mit Verweis auf die Programmrichtlinien, die keinen Aufruf zu Gewalt erlauben.

Die Gewerkschaft Verdi kritisierte die Entscheidung scharf. „Hier wurde eine wichtige Chance vertan, über Haltung zu sprechen“, sagte Nina Bernhardt, Vorsitzende der Verdi-Sendervertretung im ZDF. Auch der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) übte Kritik: „Ein Durchregieren des Intendanten in redaktionelle Belange verstößt gegen die innere Pressefreiheit“, so Mika Beuster.

Liminski hingegen erklärte gegenüber der F.A.Z., die Entscheidung falle „in die Programmhoheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“. Der Liedtext zeige „eine Nähe zu teilweise verurteilten Extremisten“. Der Fernsehrat solle sich mit dem Fall befassen, forderte der Minister.

Quelle: www.faz.net