Der Tod des 18-jährigen Henry Nowak in Southampton belastet die politische Stimmung in Großbritannien. Der Jugendliche wurde erstochen, die Polizei verwechselte nach eigenen Täter und Opfer. Rechte Politiker wie Nigel Farage nutzen den Fall, um Wut gegen die Behörden zu schüren.
Keir Starmer steht unter Druck. Die Affäre könnte die ohnehin schwierige Lage seiner Regierung weiter verschärfen. Eine Nachwahl in der Region wird nun von dem Skandal überschattet.
Die Polizei von Southampton hat sich inzwischen bei der Familie des Opfers entschuldigt. Die Beamten hatten den Jugendlichen zunächst gefesselt, bevor sie den Irrtum bemerkten. Die Opposition wirft der Polizei Versagen vor.
Quelle: www.spiegel.de



