In seiner Rede wiederholte Lawrow die seit Jahren von Moskau erhobenen Vorwürfe einer systematischen Sprachdiskriminierung und „Russophobie“ durch die ukrainische Führung. Diese Behauptungen dienten der russischen Regierung bereits als zentrale Rechtfertigung für den im Februar 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Die Forderung nach Sprachrechten ist Teil einer Reihe von Maximalforderungen, die Russland immer wieder als Vorbedingungen für Verhandlungen nennt. Die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten weisen die Vorwürfe der Diskriminierung zurück und verweisen auf das geltende ukrainische Sprachengesetz, das den Gebrauch des Russischen in weiten Teilen des Alltags weiterhin erlaubt.
Quelle: www.kyivpost.com



